Essen

Schnelles Mousse au Chocolat aus Tofu

8/30/2015

Hallo ihr tollen Menschen da draußen,
ihr wisst ja, ich stehe auf einfache und schnelle, semi-gesunde Rezepte. In 5 Minuten ein schokoladiges Dessert inklusive seltsamer Zutaten? Her damit! Aber erstmal zu der Hauptzutat: Tofu! Für mich ist es immer noch ein großes Geheimnis, wie man Tofu genießbar zubereitet. Denn obwohl man ja davon ausgeht, dass ich als Veganer alles mit Tofu inhalieren müsste, kann ich mit dem weißen wabbeligen Zeug eigentlich nicht so recht was anfangen. Außer in Würstchenform aus dem Supermarkt, landet es als Fleischersatz eigentlich so gut wie nie auf meinem Teller. Bei Chefkoch bin ich dann auf ein Mousse au Chocolat gestoßen, das verrückter Weise aus Tofu besteht.   

Ok, alles was ihr braucht sind:

250g Seidentofu
150 g dunkle Schokolade
Topping der Wahl


Ihr schmelzt die 150g Schokolade im Wasserbad. Dann packt ihr den Seidentofu (nehmt unbedingt Seidentofu...nicht den Normalen!) in den Mixer mit der geschmolzenen Schokolade und mixt ordentlich alles zusammen. Dann schüttet ihr das Gemisch in eine Schüssel und stellt sie in den Kühlschrank. Nach 20 minuten ist die vorerst sehr flüssige Masse  etwas fester geworden und nun könnt ihr das Mousse mit Beeren oder Kokosraspeln oder Nüssen toppen. Super einfach und in 5 Minuten zubereitet! Je länger ihr das Mousse im Kühlschrank lasst, umso fester und dichter wird es übrigens.


Im Orginial-Rezept wird übrigens noch 1 EL Rum dazu gepackt, aber es schmeckt auch ohne richtig gut! Mein Freund kam übrigens so an: "Oh lecker Pudding! Nomnomnom". Nein, das ist kein Pudding - das ist Mousse au Chocolat - französisch und so - super fancy - darf man nicht essen, wenn man gerade noch im Schlafanzug ist. 

Okay, dann wünsche ich euch viel Spaß beim Ausprobieren. Mit den Tofu-Experimenten geht es jetzt weiter. :) Mal sehen was noch so dabei rauskommt. :D

Mögt ihr Tofu? In welchem Gericht esst ihr es am liebsten?

Achtsamkeit

Minimalistischer Leben: Buchempfehlung, Youtube, Inspiration

8/15/2015

Hallo ihr tollen Menschen da draußen!
Heute möchte ich euch mal anstatt meinen Monatsfavoriten (ist ja auch schon arg spät dafür) meine Minimalismus-Favoriten vorstellen. Die letzten Wochen habe ich mich sowieso fast nur diesem Thema gewidmet und muss sagen, dass ich da eine neue Leidenschaft entwickelt habe. :) Minimalistischer Leben macht glücklicher, das kann ich mittlerweile bestätigen. :))



Okay, beginnen wir mal mit dem Buch das - und jetzt kommt ein Satz, den ich nicht oft sage - mein Leben verändert hat. Zu verdanken habe ich das der tollen Theresa, die mir das Buch von Marie Kondo: Magic Cleaning // engl. The Life-Changing Magic of Tidying Up empfohlen hat. Und auch wenn der Buchtitel erstmal grausam klingt (in meinen Ohren zumindest) sollte es JEDER unbedingt lesen. Ich habe mich ja bereits zuvor schon mit Minimalismus auseinandergesetzt und mich von einigen Dingen getrennt, aber erst mit diesem Buch hat es bei mir erst richtig klick gemacht.
Marie Kondo begeistert sich eigentlich schon seit ihrer Kindheit fürs Aufräumen und Organisieren. In ihrem Buch schreibt sie davon, wie sie jeden Tag aus der Schule nach Hause kam, erst mal alle Zimmer ihres Elternhauses aufräumte und sich den neusten Organisationstrends widmete...was 14jährige Mädchen nun mal so machen. ;D Mit der Zeit merkte sie aber, dass ihre ständigen Aufräumsessions überhaupt nichts nützten und meistens einen Tag später sowieso alles wieder im Chaos versank. Es wäre doch traumhaft, wenn es eine Möglichkeit gäbe, wie man nie wieder aufräumen müsste, oder? Doch das Problem liegt nicht an einer unpassenden Organisation oder Aufräummethode, sondern dass man einfach zu viele Dinge besitzt. Dann ist es doch nur logisch, dass man immer wieder mit Aufräumen und Organisieren beschäftigt ist. Langfristig hilft da nur: Entrümpeln und weniger Besitztümer anhäufen.

          Ihre Methoden:
  • Nach Kategorien getrennt entrümpeln (nach einer bestimmten Reihenfolge)
  • Nur was glücklich macht darf bleiben
  • Jedes Ding bekommt einen festen Ort
  • Gleiche Dinge kommen an einen Ort
  • Weg mit den Ordnungshelfern
  • alles in einem Rutsch entrümpeln
  • ...

    Dabei gibt sie auch Antworten, auf gängige Fragen, die man sich beim Ausmistens stellt:
  • Erinnerungsstücke: behalten oder nicht?
  • wie trenne ich mich leichter von Gegenständen?
  • was soll man mit Fotos anstellen?
  • was macht man mit wichtigen Schriftstücken & Unterlagen?
  • Sommer und Wintersachen?
  • ...
Ihr Buch ist meiner Meinung nach sehr unkonventionell. Wer nach einer schnellen Lösung fürs Aufräumen für zwischendurch sucht, wird mit den Tipps nämlich nicht viel anfangen können. Denn man muss sich zwischendurch intensiv mit sich selbst und seinem Besitz beschäftigen. Und das ist nicht immer angenehm. Beispielsweise habe ich 6 große Säcke voller Klamotten ausgemistet (6 Säcke!!! Mehr dazu in einem anderen Post) Ich habe mich richtig geschämt, dass ich über die Jahre so viele Klamotten angehäuft und so viel Geld für Sachen ausgegeben habe, die ich nicht einmal wirklich gerne anziehe. Oder auch die sentimentalen Besitztümer, die ich aufgehoben habe, die aber auch mit negativen Erinnerungen verknüft sind, an die ich ja eigentlich nicht erinnert werden möchte.
Der Prozess des Entrümpelns kann sehr, sehr lange dauern. Bei mir dauerte es ungefähr zwei Wochen. Und selbst jetzt merke ich, dass immer noch ein paar Ecken mehr minimalisiert werden könnten.
Aber, ob ihr es glaubt oder nicht, seitdem ich diese Entrümplungsaktion gestartet habe muss ich wirklich nicht mehr Aufräumen. (Fast) jedes Teil in meinem Zimmer macht mich glücklich und hat einen festen Platz. Ich muss kaum noch suchen oder rumkramen, wenn ich einen bestimmten Gegenstand benutzen möchte. In meinem Zimmer gibt es jetzt insgesamt 9 Schubladen/Kisten/Fächer, die leer stehen, weil ich mich von so vielen Dingen getrennt habe. Und das Beste: die Dinge, die noch übrig sind, schätze ich sehr und habe auch das Gefühl, dass ich sie besser behandle.  
Übrigens schreibt Marie Kondo keine bestimmte Anzahl an Gegenständen vor, die nach dem Ausmisten noch übrig bleiben dürfen oder wie ein aufgeräumtes Zimmer auszusehen hat. Jeder Mensch hat andere Prioritäten im Leben und somit auch andere Bedürfnisse, was Konsum und Besitz angeht.
Der einizige Minuspunkt des Buches ist, dass sie zu oft vom Wegschmeißen spricht. Meiner Meinung nach ist das nicht gerade ökologisch, da bin ich eher fürs Aufbrauchen, Verschenken und Spenden. Ansonsten kann ich das Buch uneingeschrenkt empfehlen.
Ein bisschen abgedreht ist das Buch ja schon an einigen Stellen. Aber irgendwie finde ich das sehr sympathisch. Sie ist halt ein Aufräum-Nerd und das zeigt sich auch in einigen Passagen im Buch immer wieder. ^^
 

Sehr begeistert bin ich auch von dem Blogger Leo Babauta, der auf seiner Seite Zen Habits über Minimalismus und Achtsamkeit bloggt. Seine Post sind immer kurz und knackig, ohne dabei an Tiefgründigkeit einzubüßen. Besonders angetan bin ich von seinen Posts The Anti-Bucket List und the best goal is no goal. 
Aber nun zu seinem Buch "Focus - A simplicity manifesto in the Age of Distraction". Wie man es dem Titel schon entnehmen kann, geht es in seinem Text darum, wie man seinen eigenen Focus finden kann. Dabei deckt er alle Fokus-Killer bzw. Ablenkungen auf, die uns so tagtäglich umgeben: wie z.B. der Arbeitsplatz, Verpflichtungen, Internet & social Media, Nachrichten, eigene Ziele,...
Mit einfachen und klaren Anleitungen, gibt er viele nützliche Tipps, wie man diesen Ablenkungen aus dem Weg gehen kann.
Ich habe nicht das ganze Buch gelesen, sondern die kostenlose PDF, die er auf seiner Seite anbietet. Dafür habe ich die PDF jetzt aber schon ein zweites Mal gelesen. :) Ganz nebenbei ist das Layout des PDFs echt schön und übersichtlich und hach ein Augenschmauß. :3



Meine dritte Empfehlung für heute ist die Bloggerin und Youtuberin LightbyCoco. Bei Coco dreht sich auch alles um Minimalismus und wie sie selbst und ihr Ehemann minimalistisch Leben, Reisen, Essen, Wohnen und sich kleiden. Fast zu jedem Lebensbereich gibt es schon Videos. Meine Favoriten sind folgende:


Ihre Art und Weise Dokumente zu organisieren habe ich z.B. 1 zu 1 übernommen (sogar den selben Ordner ^^) und bin von 3 großen Ordnern zu einem dünnen Akkordeon-Ordner gewechselt. Durch sie habe ich auch das Prinzip der Capsule Wardrobe kennengerlernt und bin gerade dabei vieles umzustellen.
LightbyCoco kann ich besonders den Menschen ans Herz legen, die sich vielleicht schon ein bisschen mit Minimalismus beschäftigt haben. Denn ich glaube, wer sich zum ersten Mal ihre Videos anschaut und denkt: "What the fuck? So könnte ich nie leben. In ihrem Zimmer steht ja gar nix!" der sollte sich vielleicht erstmal langsam an das Minimalismus-Thema mit Marie Kondos Buch herantasten, bevor man noch ganz abgeschreckt wird. :D

So, auch wenn ich noch 100 weitere Favoriten für euch bereit hätte, mache ich für heute erstmal Schluss. Einen zweiten Teil wird es sicher irgendwann geben. ^^ Vielleicht ist für euch ja was dabei gewesen. Lasst es mich unbedingt wissen, falls ihr auch einen Buch-, Podcast-, Youtube- oder Filmempfehlung für mich habt. Ich verschlinge gerade alles zu dem Thema. ;)

DIY

Upcycling/DIY: Instant Glück in der Box

8/04/2015

Hallo ihr tollen Menschen!
Nach meinem letzten Post muss heute mal wieder etwas "leichteres" her...obwohl der Anlass für das heutige DIY/Upcycling-Projekt eigentlich etwas traurig ist, denn meine Freundin Julia verlässt Deutschland und zieht für ein Jahr nach Schottland. :( Das heißt dann wohl leider, dass wir eine Fernfreundschaft führen müssen. Sich innerhalb Deutschlands zu besuchen war bis jetzt einfach viel leichter und komfortabler, als in ein anderes Land zu fahren. Dafür wird sie aber sicher eine tolle Zeit im Ausland haben und für mich bedeutet das natürlich auch, dass ich ENDLICH mal Urlaub in Schottland machen werde. :)













Da es besonders in der Anfangszeit sicher nicht so leicht sein wird, alleine in einer fremden Stadt so weit weg von seinem zu Hause und seinen Freunden zu sein, wollte ich ihr noch eine kleine Erinnerung mitgeben. Denn gerade wenn man sich alleine fühlt, sollte man daran erinnert werden, dass Freunde immer für einen da sind, auch wenn man so weit voneinander entfernt ist. Daher habe ich ihr eine Instant Glücksbox gebastelt, deren Idee ich von Pinterest geklaut habe. Hier seht ihr die Original-Boxen, die man auch bei Etsy kaufen kann.
Aber: wieso kaufen, wenn man die auch super einfach selbst herstellen kann?  Diese Bastellei ist so einfach, dass ich am selben Tag sogar noch eine 2. Box mit - wie sollte es auch anders sein - einer Katze gebastelt habe. Mit Anleitung selbstverständlich!

Alles was ihr braucht:

Leere Streichholzschachtel
Farbe
Dickeres Papier
Stifte
Kleber
































Ich hoffe die Anleitung erklärt sich von alleine. ^^ Das Wichtigste ist eigentlich nur, dass man die Schachtel erstmal abmisst, auf ein Blatt übertragt und dann sein Motiv nach Wahl in das Feld zeichnet. Sodass am Ende alles passt. Damit sich das Motiv vom Boden abhebt, sollte man etwas Moosgummi, ein dickes Stück Pappe oder etwas Anderes unter dem Motiv befestigen, bevor man es auf den Untergrund klebt.

Jetzt nimmt man noch ein Stück Papier und schneidet es nach den Maßen der Box zu recht. Das wird die Außenseite der Box. Bemalt und Beschriftet die Box einfach so, wie ihr wollt. :) Dann klebt das Papier auf die Box.



Und fertig ist die (hoffentlich) super aufmunternde Glücksbox. :)










































Hier seht ihr noch die Variante für Julia. Ich hoffe natürlich, dass sie sich über ihre Instant Glücks Box freut. Irgendwie finde ich es schön, auch mal visuell ein paar Komplimente und aufmunternde Worte zu verschenken. :)

Was mich jetzt noch interessieren würde: Wie zeigt ihr euren Freunden, dass sie euch wichtig sind? Und habt ihr selbst Fernfreundschaften?