Berlin

Gedankenschnipsel #4: Erlebnisse aus der Freiwilligenarbeit, Obdachlosikeit & Querstadtein

7/29/2015

Hallo ihr tollen Menschen da draußen,
gerade habe ich mal wieder dieses Verlangen, einfach drauf los zu schreiben und ein bisschen Gedankenwirrwarr loszulassen. Denn in letzter Zeit beschäftigt mich vieles, das ich einfach mal aufs Papier bringen sollte.

Vor ein paar Tagen kam ich nach der Arbeit nach Hause, habe mich aufs Sofa geknallt und wollte eigentlich einfach nur ein bisschen Youtube-Videos schauen. Nur für ein paar Minuten in die Rosa Zuckerwatte-Welt eintauchen, mich nicht mit den Problemen anderer Menschen beschäftigen, sondern mir einfach nur Food-Hauls, Schminkvideos, Let's plays und Travel Diaries reinziehen. Fröhliche Musik, lächelnde Gesichter und ein paar schöne Bilder - mehr wollte ich nicht. Doch schon nach dem ersten Video musste ich auf das kleine Kreuzchen klicken. Irgendwas läuft gerade falsch. Also bei mir.

Manchmal habe ich das Gefühl, dass ich gerade in zwei Welten lebe und dass die Lücke zwischen ihnen, immer größer wird. Am Ende des Tages muss ich schon fast einen riesigen Spagat machen, um überhaupt noch von der Einen in die Andere zu kommen.
Denn ich nehme vieles von der Arbeit mit nach Hause. Geschichten, die ich höre. Probleme, die mir anvertraut werden. Doch am belastetsten sind eigentlich die Bilder, die ich manchmal sehe. Ich frage mich oft, wie das die Anderen machen. Wie ich selbst es schaffen könnte, mehr auszublenden, ohne ignorant zu wirken.
Eigentlich dachte ich immer, dass man so richtig schlimme Dinge nur in Krisengebieten irgendwo im Ausland zu sehen bekommt. Dass mein freiwilliges Jahr in Deutschland im Vergleich ziemlich harmlos sein würde. Aber vieles lässt mich nicht los. Vielleicht hätte mir das vorher bewusst sein müssen. Ich arbeite ja schließlich in Berlin, in einer Gegend mit vielen armen Familien, Mitgranten, Flüchtlingen und mit dem Drogenstrich vor der Tür.  

In letzter Zeit denke ich so oft, dass mir ein Stückchen meiner kindlichen Naivität verloren gegeangen ist. Und manchmal auch die Freude an "Belanglosigkeiten". Ich muss mich immer mal dazu zwingen, mir jetzt einfach mal nur einen Post über Schminke oder ein gepunktetes DIY durchzulesen. Weil es mir eigentlich Spaß macht. Weil es ein schönes Hobby ist. Weil ich es liebe, mich auch über solche Dinge auszutauschen. Besonders wenn das Leben "da draußen" manchmal nicht so schön aussieht.

Vor ein paar Wochen habe ich Dieter kennen gelernt. Dieter ist 46 Jahre jung und lebte für ein paar Monate auf der Straße in Berlin, weil er von seinem Vermieter aus der Wohnung vertrieben wurde und das Amt ihm keine neue stellen konnte. (Erzählungen vom Arbeitsamt sind sowieso eine einzige Anreihung von Horrorgeschichten!) Da wir während des Freiwilligendienstes regelmäßig Seminare haben, hatten wir die Möglcihkeit Dieter für einen Tag durch Berlin zu folgen. Er zeigte uns, wo er als Obdachloser geschlafen hat, wo er sich Essen abholen konnte und wo er sich kostenlos Medikamente besorgte. Währendessen erzählte er uns immer wieder die verschiedensten Erlebnisse mit anderen Obdachlosen und feundlichen oder auch weniger freundlichen Menschen. Im Gegensatz zu vielen anderen Obdachlosen, hatte er kein Drogen- oder Alkoholproblem und ich denke, dadurch hat er es auch mittlerweile geschafft, aus der Obdachlosigkeit herauszukommen. Hier mal kurz ein paar Fakten, die ich aus dem Erlebnis mitgenommen habe:

- in Deutschland muss man EIGENTLICHT nicht auf der Straße leben, denn man kann zum Bezirksamt gehen und die müssen eine Wohnung stellen (so steht es zumindest auf dem Papier geschrieben)
- die Gründe TROTZDEM auf der Straße zu landen sind sehr vielfältig
- Viele haben Angst zum Amt zu gehen, schämen sich wegen Schulden, sind depressiv, haben Burn-Out oder Drogenprobleme, sprechen kein Deutsch,...
- Einige Wenige leben auch freiwillige auf der Straße
- es ist schwierig aus dem Kreislauf auzubrechen, besonders bei Alkohol- und Drogenproblemen
- Vergewaltigungen sind an der Tagesordnung, obdachlose Frauen werden auch mal für eine Woche an einen Mann verkauft oder müssen sich prostituieren. Zu Anzeigen gegen Vergewaltiger kommt es so gut wie nie...
- Müll aus Mülleimern zu nehmen ist verboten, auch wenn z.B. weggeworfenes Essen noch gut ist! Denn sobald das Essen im Müll landet wird es Eigentum der Stadt...
- im Winter versuchen einige Obdachlose in Berlin durchs Schwarzfahren eine kurze Gefängnisstrafe zu bekommen, denn in den Gefängnissen ist es erträglicher als auf der Straße
- generell ist Erfriehen DAS größte Problem im Winter
- für Obdachlose gibt es mittlerweile viele Versorgungsstationen, wie ganz klassisch die Tafel, oder das Caritas für kostenlose Medikamente, Möglichkeiten zum Duschen und Übernachten, sogar kostenlose Brillen 
- das Problem ist jedoch, dass diese Infos erstmal überall bekannt sein müssen, damit diese Einrichtungen auch genutzt werden
- als Obdachloser lebt man in der Gesellschaft und gleichzeitig außerhalb der Gesellschaft
- viele sterben wegen Drogenproblemen

Dieter hat mittlerweile wieder eine Arbeit gefunden und engagiert sich für das Projekt Querstadtein, das Leuten einen kleinen Einblick in das Leben von Obdachlosen geben soll. Ich finde das wirklich klasse und bin auch jetzt ein paar Wochen später immer noch extrem beeindruckt. Auch davon, wie lebensfroh Dieter während unseren Treffens schien. Zum Abschluss sagt er dann noch, dass er heute endlich wieder eine Aufgabe im Leben habe. Das ist für ihn das Wichtigste. Denn ohne Aufgabe im Leben, arbeitet man eigentlich nur auf sein Grab hin, meinte er.

Am Ende des Seminars machte ich mich auf den Weg zur U-Bahn-Station. In Berlin gibt es sehr viele Obdachlose. Doch wenn ich ehrlich bin, habe ich bis jetzt immer versucht diese Tatsache auszublenden. Weil das alle hier machen. Weil es "normal" ist, wenn am Straßenrand eine "Ausländerin" sitzt, die Geld erbettelt. Weil es "normal" ist, wenn in der U-Bahn ein "verdreckter" Mann einsteigt und versucht gegen Kleingeld die Straßenzeitung zu verkaufen. Weil es "normal" ist, wenn ein paar "Penner" in einem Berg aus Müllbeuteln leben. Weil man das hier überall sieht. Und weil ich nicht die jenige bin, die auf der Straße leben muss.
Selbst wenn man keine Zeit oder Lust hat, sich sozial zu engagieren oder man kein Geld spenden möchte, kann man etwas an seiner Einstellung ändern. Obdachlose dürfen nicht aus der Gesellschaft ausgeschloßen werden. Worte wie "Penner" degradieren sie zu Menschen, die sie nicht sind. Noch schlimmer ist es wahrscheinlich, wenn man sie ignoriert, obwohl man freundlich von ihnen angesprochen wird. Schließlich macht man das doch auch nicht bei Leuten, die ein Dach über den Kopf besitzen, oder?
Manchmal hilft es schon, einfach ein Lächeln zu schenken, statt wegzuschauen. Vielleicht hat man ja auch etwas zu essen dabei, dass man geben kann.

Auch wenn ich euch erzähle, wie belastend einige Momente während meines Freiwilligendienstes sind, bin ich einfach nur dankbar, dass ich die Möglichkeit habe, solche Dinge zu erleben. Dass ich einen kleinen oder großen Einblick in solche Themen bekomme. Dass ich solche Menschen, wie Dieter kennen lerne.
Dass ich eigene Vorurteile abbaue. Dass ich gezwungen werde hinzuschauen. Dass ich vielleicht anderen helfe. Und dass ich mich selbst verändere. Und vielleicht ändere ich ja auch ein klitzekleinesbisschen ein paar Leben...

Auch wenn es mir ungemein hilft über meine Erlebnisse und Gefühle offen zu reden, muss ich es trotzdem schaffen, wieder mehr Abstand zu nehmen. Einfach mal einen leckeren Kakao und ein paar belanglose Serien zu genießen. Irgendwas, was nicht mit Welt retten zu tun hat. Jetzt habe ich erstmal Urlaub und werde mir hoffenlich mal keine Gedanken über die Arbeit machen. Einfach am Meer rumliegen und an mich selbst denken oder auch einfach gar nichts denken...

Übrigens kann JEDER so eine Tour mit Dieter (oder einem anderen Stadtführer) machen. Diese Führungen kosten nicht viel und das Projekt Querstadtein bekommt durch das Geld natürlich noch mehr Unterstützung. Vielleicht bei eurem nächsten Berlin-Aufenthalt eine gute Alternative zu einem Museumsbesuch?

fettarm

Reissalat mit Mango-Curry-Soße

7/26/2015

















Hallo ihr tollen Menschen,
heute zeige ich euch mein momentanes Lieblingsgericht für SUPER FAULE: nämlich Reissalat! Deshalb für super Faule, weil man den Reis für die Woche vorkochen kann (Ja, genau vorkochen - ich bin nämlich eine Oma, die gerne mit Tuppewaren rumhantiert) und dann jeden Tag einfach verschiedenes Gemüse und Hülsenfrüchte hinzufügen kann. Mit einer leckeren Soße dazu, wird das auch nicht so schnell langweilig! So komme ich gerade ganz gut durch die Woche und muss mir nicht jeden Tag Gedanken darüber machen, was ich für die Mittagespause auf Arbeit mitnehmen könnte...




Meine Lieblings-Reis-Salat-Kombi:

Yasmin-, Parboild-, oder Vollkornreis
Gurken
Romana-Salat
Gurke
Tomaten
Lauchzwiebeln
Kidneybohnen
Mais

Oder: gekochte Erbsen, Möhren, Mais und Leinsamen
Oder: Linsen, Gurke und Tomate
Oder: Spinat/Mangold, Senf, Kichererbsen, Paprika









Mango-Curry-Soße

1 Mango
1 TL Cayennepfeffer
1 - 2 EL Senf
Schuss Zitronensaft
Pfeffer
Curry-Pulver und Kurkuma nach Belieben
(2 EL Lauchzwiebeln)

Vermixt alle Zutaten einfach mit dem Pürierstab oder im Mixer zu einer Soße. Fertig! :) Das Essen ist übrigens salz- und fettfrei, was natürlich auch nicht schlecht ist. Durch die intensive Soße braucht man das nämlich auch gar nicht.
Ich habe es jetzt wirklich geschafft mich auf Arbeit eine Woche nur von Reisgerichten zu ernähren und es ist definitv nicht langweilig geworden. Die Kombi aus Salat, Reis und Hülsenfrüchten kann man durch verschiedenste Soßen und Gewürze pimpen (Jo! :D) - probiert es einfach mal aus. :)

Was nehmt ihr am liebsten auf Arbeit/ in die Schule/ zur Uni? Bereitet ihr euer Essen auch immer vor?

Food Diary

Food Diary # 2

7/15/2015

Hallo ihr tollen Menschen da draußen,
ich hatte mal wieder Lust auf ein Food Diary und deswegen gibt es heute eins. Ein bisschen Gesundes & natürlich auch ein bisschen Fast Food.

Mit meinen Fotos bin ich zur Zeit nicht so zufrieden...ich möchte wirklich gerne mal einen schöneren Bildhintergrund. Aber da das hier ein Food Diary ist, müssen die Fotos ja nicht perfekt sein...

Beginnen wir mal mit meiner Erdbeer-Vanillepudding-Pizza. Wieso Pizza? Weil der Boden leider nach Pizza-Boden geschmeckt hat...war ein absoluter Fail.
Dabei hatte ich so viel Vanille dazu gemischt...ich verstehe es nicht so ganz. Den Anderen hat es aber geschmeckt... dafür war das Oben-drauf ja auch lecker....:D

Mein Frühstück unter der Woche besteht eigentlich immer aus Obst und einem grünen Smoothie. Ab und zu mache ich mir dann noch Avocado-Toast.
Im Juni habe ich dann auch endlich mal eine Smoothie-Bowl getestet. Dazu gab es viel Melone und Erdbeeren.


Zu meinen Lieblingsgerichten gehören Reispfannen. Also alle möglichen Currys mit Reis oder auch mal Nudeln, Weizenkeimen, Quinoa usw. Wie ihr seht ist meine Lieblingskombi: Zucchini, Kichererbsen, Paprika und Tomatensoße. Manchmal mit Kokos-oder Reismilch oder etwas Mandelmus. Rechts unten habe ich Vollkornnudeln mit Avocadomatsch und Tomaten (aka Guacamole) zubereitet: geht schnell und ist sehr sättigend (und natürlich lecker).



Ich versuche ja den (veganen) Käsekonsum niedrig zu halten...aber manchmal fällt mir das gar nicht so leicht, so lecker wie der ist...mittlerweile habe ich schon ein paar Sorten des Wilmersburger Käse ausprobiert.
Abends esse ich am liebsten Suppen. Oben Links habe ich eine Misosuppe mit Brokkoli, Kichererbsen und Reisnudeln gemacht. Links unten gab es eine Tomaten-Linsen-Suppe und einen Salat mit Dattel-Senf-Dressing. Rechts unten hat mein Freund eine Kartoffel-Möhren-Suppe gekocht (die macht er immer wenn ich krank bin...deshalb stelle ich mich auch gerne öfter mal krank ;)) dazu gab es dann Fertig-Kroketten, die ich allerdings nicht so mochte.

Mein alleralleraller liebstes Dessert ist zur Zeit: Bananeneis/Nicecream. Das ist auch super leicht herzustellen. Einfach reife (auch überreife) Bananen in Scheiben schneiden, einfrieren und dann mit dem Mixer und etwas Pflanzenmilch pürrieren. Ich gebe noch gerne Kakao und Pfefferminztee dazu, dann hat man gleich After Eight-Eis. :3 Zusätzlichen Zucker braucht man eigentlich nicht, außer die Bananen sind noch nicht richtig reif! Auf dem unteren Bild habe ich ein Kokos-Schoko-Bananeneis gemacht.






Ich bin zur Zeit wirklich süchtig nach Bananeneis...Habt ihr Nicecream schon mal probiert? Oder könnt ihr ganz auf Dessert verzichten? ^^ Ich wünsche euch noch eine tolle Woche! :) Bis bald!

Monatsfavoriten

Juni Favoriten

7/08/2015










Hallo ihr tollen Menschen!
Werde ich irgendwann mal pünktlich zum Monatsanfang meine Favoriten vorstellen? Wahrscheinlich nicht...:D Der Juni war bei mir ehrlich gesagt gesundheitlich jetzt nicht mein bester Monat. Gerade meine Fußverletzung hat mir leider sehr zu schaffen gemacht und ich konnte 4 Wochen keinen Sport machen !!! Und jetzt habe ich das erste Mal wieder Krafttraining gemacht und gleich zwei Tage lang Muskelkater. Kann mich nicht mehr bewegen. :'D Irgendwie frustrierend, aber ich versuche ganz motiviert wieder mit dem Muskelaufbau zu starten. So jetzt aber mal zu meinen Favoriten:

1. Zuerst zu dem gefräßigen Part des Monats: Erdbeeren! Mehr muss ich ja nicht dazu sagen! Ich kann sie jeden Tag zu jeder Mahlzeit essen.


2. Eigentlich wollte ich ja mal die Pony Hütchen Deocremes testen, aber als ich bestellen wollte, waren alle Sorten, die mich interessierten gerade ausverkauft. :( Dafür habe ich bei Wolkenseife noch mal bestellt und diesmal auf gut Glück die Deocreme Coquette bestellt. Sie riecht nach Kokos und ein bisschen Niveacreme und irgendwie nach Sommer und Urlaub. Einfach toll! Die Deocremes kommen ohne tierische Inhaltsstoffe aus und auch die Marke finde ich sehr sympathisch. Das beste: so ein Deo reicht bei mir oftmals länger als ein halbes Jahr.


3. Ein Buch, was mich sehr begeistert hat, ist "Wild" von Cheryl Strayed bzw. im deutschen "Der große Trip". Das Buch basiert auf einer wahren Geschichte der Autorin, welche ihre Wanderung auf dem Pacific Crest Trail schildert. Neben den schönen Naturbeschreibungen und ihren spannenden Erlebnissen alleine in der Wildniss reflektiert sie auf ihrer Reise auch immer wieder über schreckliche Momente aus ihrer Vergangenheit und versucht zu sich selbst zu finden. Deshalb kommen zwischen den spannenden und teilweise auch lustigen Momenten, immer mal wieder traurige und sehr nachdenkliche Kapitel - aber gerade diese Mischung gefällt mir besonders gut! Eine tolle Inspiration, vielleicht auch für Leute, die in Zukunft noch eine große Wanderung planen. :)

4. Gerade beschäftige ich mich sehr mit dem Thema Minimalismus. (Dazu habe ich ja auch gerade eine Reihe auf dem Blog laufen: Minimalistischer Leben.) Bis jetzt habe ich schon meine Pflegeprodukte und meinen Internetkonsum unter die Lupe genommen. Meine Bücher- und DVD-Sammlung, sowie Klamotten und andere Besitztümer habe ich nicht radikal, sondern nach und nach über Monate verteilt, aussortiert. Einiges wurde gespendet oder verschenkt. Im Juli haben wir (also alle in der WG) zwei Umsonstkisten mit Büchern und DVDs (und auch Kuscheltieren) draußen auf die Straße gestellt. Wir konnten die Kiste vom Balkon aus sehen und es war wirklich sehr amüsant was wir da alles beobachteten. Ganz vorne dabei: der Mann mit der Sonnenbrille und dem Cappy, der zwei Bücher von 50 Shades of Grey in eine Computerzeitschrit einwickelte und dann schnell von dannen eilte. :D Ich komme nicht darüber weg, wie skuriel das war. Oder die Frau, die sich so sehr über die O.C. California Staffel freute, das hat mich wirklich sehr glücklich gemacht. Noch dazu schlage ich mich kaum noch mit unnützen Kram herum. Das ist natürlich auch ein großer Vorteil. :)



5. Ein weiterer großer Favorit im Juni war meine Freundin Julia, die uns hier besucht hat, obwohl wir krank waren. Meine Mitbewohnerin war erkältet und ich konnte nicht laufen - also konnten wir ihr leider kein hippes Berlinwochenende bieten. ;) Trotzdem haben wir uns dann die Zeit anders vertrieben, mit gutem Essen und Serien schauen und Leute vom Balkon bespannern, was ja auch sehr schön ist. :3

6. Im Juni hatte außerdem mein Freund Geburtstag und ich konnte mich grenzenlos austoben, was den Geburtstagtisch und die kulinarischen Spezialitäten angingen. Ganz vorne dabei dinotatsische Schoko-Reis-Muffins mit veganer Reis-Sahne. Hach, ich könnte ja eigentlich jeden Tag Geburtstag feiern!



7. Zum Abschluss, muss ich noch zugeben, dass ich ein bisschen auf die Serie Outlander stehe. Einfach weil es in der Serie um zwei Themen geht, die ich abgöttisch liebe, nämlich: Mittelalter und Schottland. Und ich weiß, die zwei Hauptcharaktere sind absolut schrecklich kitschig und auch sehr klischeehaft, ABER: der Soundtrack ist ja wohl mal der Wahnsinn (für Leute, die auf Dudelsack stehen ;)) und auch die ganze Atmosphäre der Serie, samt schönen schottischen Naturaufnahmen und Mittelalterfeeling hat mich dazu gebracht, die erste Staffel zu schauen. Es gibt also eine halbe Empfehlung von mir.  ;)

So, dass war es schon. Was mochtet ihr im Juni? Lest ihr gerade irgendwelche tollen Bücher oder schaut ihr gute Serien, die ihr empfehlen könnt?