Achtsamkeit

Minimalistischer Leben: Internet & Social Media

6/29/2015


Warnung: Dieser Beitrag ist sehr lang, bitte gehe sofort in die Küche mache dir ein Heißgetränk deiner Wahl, wenn vorrätig Popcorn oder Obstsalat. Denke daran: Du kannst jeder Zeit aussteigen, indem du das Tab oben schließt.
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Hallo ihr tollen Menschen,
heute möchte ich meine Reihe zum Thema Minimalistischer Leben weiterführen. What? Reihe? Minimalistischer Leben? Wann ist das passiert? Vielleicht kann sich ja noch jemand an meinen Post zum Thema Minimalistische Pflege erinnern. Da habe ich euch erzählt, wieso ich mit weniger Pflegeprodukten klar kommen möchte und was ich alles in meiner Pflege verändert habe. Da mir aber nicht nur die 10 000 Duschgels in meinem Badezimmer zu schaffen machten, sondern ich mein Leben generell einfacher und bewusster gestalten möchte, habe ich mir gedacht: Ich zeig euch das jetzt einfach mal, wie ich das umsetze! Ganz nach dem Motto Leben entrümpeln möchte ich mir nach und nach eine Baustelle nach der Anderen vornehmen und schauen, von was ich mich denn so trennen kann. Auch dieses Mal war es wieder eine Herausforderung.
 
Heute soll es nämlich um meinen Internet- und insbesondere den Social Media-Konsum gehen. Denn auch wenn man virtuelle Güter (wie Accounts, Benutzerkonten, Abos) nicht anfassen kann, sie nicht einstauben und man in der Wohnung nicht drüber stolpert, können sie trotzdem eine Belastung im „echten Leben“ darstellen.
Beispielsweise bekomme ich jede Woche zahlreiche E-Mails, aber leider nicht von treuen Fans, sondern Werbemails und Newsletter von Shopping – und teilweise auch Geister-Accounts, die irgendwo im Internet herumschweben. Dazu kommen seltsame Benachrichtigungen von Facebook, dass die Tante der besten Freundin meines Großcousins ein Youtubevideo eines Katzenbabys, das ins Klo fällt, geliked hat. Und dann wären da noch die 40 Minuten bis 2 Stunden täglich auf Instagram und Bloglovin, die ich damit verbringe, durch die Feeds zu scrollen, obwohl mich einige Beiträge doch einfach nicht mehr interessieren. So viel Zeit, die ich doch besser damit verbringen könnte, einen netten Kommentar unter einen meiner Lieblingsblogs zu schreiben. Wenn diese doch nicht immer zwischen den ganzen anderen Blogposts untergehen würden. So kann das nicht weiter gehen, dachte ich mir deshalb vor ein paar Wochen. Es war definitv an der Zeit etwas zu ändern.



Zeit sparen

Seitdem ich einen Blog habe, nimmt das Internet in meinem Leben sehr viel Zeit in Anspruch.  Doch mit dem Blog hört die tägliche Internetzeit nicht auf, denn ich will ich ja auch ab und an Youtube-Videos schauen, meine Lieblingsblogs lesen und regelmäßig bei anderen kommentieren. Meine anderen Hobbies und Freunde sollen natürlich auch nicht zu kurz kommen. Mein Ziel ist es daher, dass ich mehr Zeit gewinne, welche ich wiederrum in andere Dinge stecken kann, die mir wichtig sind oder zum faulenzen nutzen kann. :)

Qualität statt Quantität
Außerdem fühle ich mich überfordert mit den 10000000 Blogs die ich abonniert habe. Ich komme einfach nicht mehr hinterher. Viele meiner abonnierten Blogs sind auch gar nicht mehr aktiv. Ich möchte wenige, aber dafür besonders tolle Blogs abonnieren, denen ich dann mit ganzem Herzen folge. Meine Leseliste soll übersichtlich sein und genug Zeit für's Kommentieren lassen.

Entschleunigen
Minimalismus bedeutet für mich auch zur Ruhe zu kommen. Zu entschleunigen. Weniger Reize, weniger Input. Das ist für mich ganz gut geeignet, da ich (leider?) sehr anfällig für Reizüberflutungen bin. Nur ein neues Youtube-Video bei meinen Abonnements? Super! Dann schaue ich das Morgen an. Nur ein neuer Blogeintrag? Super! Genug Zeit um auf den Beitrag zu antworten. Ich möchte nicht mehr täglich mit zu vielen neuen Infos & Input bombadiert werden, weil sich dann nämlich auch schnell diese Hektik auf tut: Wenn ich nicht alles lese, dann verpasse ich etwas.   
Freizeit ohne Internet
Versteht mich nicht falsch, ich liebe das Internet! Aber auf lange Sicht gesehen, möchte ich meine Freizeit auch öfter mal ganz ohne Internet verbringen. Das bedeutet, dass ich mein Smartphone nicht überall mit hinnehme, ein Wochenende ganz ohne Internet verbringe oder vielleicht auch einen ganzen Urlaub. Ich habe ja schon im April darüber berichtet, wie ich kläglich beim Internetfasten gescheitert bin. Und eigentlich hätte ich es mir ja denken können, denn Fasten ist generell nicht so mein Ding. Wenn ich etwas ändern möchte, dann in kleinen Schritten und langfristig.



Deshalb habe ich mich mit viel heißem Kakao an einem Wochenende hingesetzt, die Maus gezückt und drauflos geklickt. Denn ich musste mich erstmal von so einigem virtuellen Balast trennen, der mich dazu veranlasste, viel zu viel Zeit im Internet zu verbringen.
Zuerst habe ich mich von Blogs, Instagram- und Youtube-Abonnements getrennt, die nicht mehr aktiv sind oder deren Inhalte mich nicht mehr ansprechen. Beispielsweise habe ich früher sehr gerne Beautyblogs gelesen. Mittlerweile folge ich nur noch wenigen, vor allem Naturkosmetikblogs, weil sich meine Interessen grundlegend geändert haben.

Dann habe ich mich von Social Media-Plattformen getrennt. Ganz vorn dabei war Xing. (Ähm, ich und socializen ist eh so eine Sache. Ich kann ja im echten Leben schon schlecht für mich selbst Werbung machen. Und dann noch auf einer Plattform, wo es nur darum geht „Geschäftskontakte“ zu schließen. HORROR! Schnell weg da…^^) Auch Animexx musste weichen (mein 1. Account im Internet!). Denn das war mittlerweile leider nur noch ein Geisteraccount, so lange, wie ich da schon nicht mehr online war. Als nächstes trennte ich mich von einigen Shoppingaccounts, wie z.B. Otto. Falls ich doch noch jemals dort etwas bestellen möchte, kann ich mich ja auch wieder ganz leicht anmelden. Außerdem ist die Hürde online zu shoppen, dann viel größer ;)

Dann nahm ich mir meine Mailadressen vor. Ich hatte sage und schreibe 4 verschiedene E-Mail-Adressen aus den verschiedensten Jahrzehnten! Jetzt habe ich nur noch eine für mein Internet-Ich und eine für mein Arbeits-Ich. Besser formuliert: Eine private Mailadresse für spaßige Dinge und eine Mailadresse für Arbeit, (Uni) und seriöse Dinge. Nur ein kleiner Tipp am Rande: Testet vorher, ob die Mail-Adressen mit irgendwelchen anderen Accounts von euch zusammen hängen. Nicht das ihr die dann löscht und ihr plötzlich keinen Zugang mehr zu Instagram, Pinterest und co. habt. ;)

Danach habe ich mich an die Newsletter, Lesezeichen, Apps und andere Programme gemacht: Newsletter habe ich zum größten Teil einfach abbestellt. Apps und Programme wurden deinstalliert, wenn ich diese länger als ein halbes Jahr nicht mehr benutzt habe. Lesezeichen habe ich entweder gelöscht oder in verschiedene Ordner gespeichert.

Nach einer kurzen Verschnaufpause, habe ich mich dann noch mal kurz hingesetzt und überlegt, ob es noch irgendeine virtuelle Belastung gibt, die ich vielleicht eliminieren sollte. Und ehrlich gesagt, musste ich gar nicht so lange überlegen, denn schon seit einigen Jahren gab es eine Plattform, die mich regelmäßig zur Weißglut brachte:


Facebook gehört seit fast 2 Jahren nicht mehr zu den Social Media-Plattformen die ich gerne besuche. Schon allein weil die Seite ein riesiger Zeitfresser ist. Ein großes Schwarzes Loch, dass einen aufsaugt, wenn man nicht aufpasst. Seltsamerweise habe ich auch das Gefühl, es ist gesellschaftlich unakzeptabel keinen Facebook-Account zu haben oder erst recht sich dort abzumelden. Wieso ist das so?
Wenn ich ganz logisch an die Sache gehe, merke ich einfach, dass diese Plattform keinen Mehrwert mehr für mich bietet. Mein Stalkerbedürfnis kann ich nämlich auch durch das Bloglesen befriedigen, schöne Bilder kann ich mir bei Pinterest anschauen und mein Mitteilungsbedürfnis wird super durch Instagram gedeckt. Die Nachrichtenfunktion auf Facebook finde ich mittlerweile überflüssig. Wenn ich mit meinen Freunden kommunizieren möchte, dann am liebsten persönlich, per Mail oder auch per Whatsapp. Das einzige was mir Facebook am Ende noch bietet: Statusmeldungen und Urlaubs/Partybilder von halbfremden "Freunden"...also, weg damit!  Ihr glaubt nicht, wie lächerlich ich mir vorkomme, dass ich so lange zögerte diesen Schritt zu wagen. Als wäre das irgendeine weltverändernde Entscheidung. :D Und nur zur Warnung, falls ihr diesen Schritt auch gehen wollt: Nehmt euch etwas Zeit und googelt erstmal wie man seinen Facebook-Account löscht. Auf diese „geniale“ Idee kam ich nämlich viel zu spät, so dass ich über eine halbe Stunde gebraucht habe, meinen Account zu löschen. Facebook macht es einen nämlich nicht gerade einfach. Man hat z.B. zwei Wochen Zeit es sich noch mal anders zu überlegen und seinen Account wieder zu aktivieren...



Um weniger Zeit im Internet zu verbringen, muss man definitiv erst einmal viel Zeit im Internet verbringen. :D Ungefähr ein Wochenende saß ich daran, habe alte Accounts in den großen Weiten des Internets gesucht, mir die Haare gerauft, weil es einige Plattformen einen wirklich nicht leicht machen sich abzumelden und mit mir gehadert, ob ich diesen oder jenen Account wirklich nicht doch vielleicht noch mal irgendwann brauche. Aber es hat sich gelohnt. Ich fühle mich freier und sortierter. Besonders bei Instagram freue ich mich immer wieder, wie schnell ich jetzt durch die Beiträge huschen kann und dass meine Lieblingsabos nicht mehr zwischen den Feeds untergehen. Auch die Trennung von Facebook war eine gute Entscheidung. Zwar bekomme ich jetzt nicht mehr alles mit, aber wisst ihr was? Ich finde das sogar ziemlich angenehm. Denn die wichtigsten Dinge dringen immer zu einem vor, auch wenn man mal nicht alle Nachrichten lesen konnte. Ich kann so einen virtuellen "Frühjahrsputz" auf jeden Fall weiterempfehlen. Natürlich hört der minimalistischere Internetkonsum an dieser Stelle nicht auf, aber er trägt dazu bei, dass man seine Zeit im Internet bewusster verbringt. Täglich weniger Zeit am PC, das Ausschalten des Smartphones bei Treffen mit den Freunden und ab und an internetfreie Wochenenden sind die nächsten Schritte, die man gehen kann. Aber dazu vielleicht später mehr. Was ich definitv gelernt habe: Es kommt nicht nur darauf an, weniger Zeit im Internet zu verbringen, sondern auch darauf wie man diese Zeit für sich nutzt.

Was mich jetzt natürlich interessiert (auch um nicht das Gefühl zu haben, als einzige ein virtueller Hoarder zu sein): Habt ihr schon mal so eine virtuelle Ausmist-Aktion gemacht? Wie habt ihr euch danach gefühlt? Oder braucht ihr sowas gar nicht? Auf welche Plattform könntet ihr (nicht) verzichten?

Dressing

Sommersalat mit Dattel-Senf-Dressing

6/19/2015



Sooohooo ihr tollen Menschen,
mir ist aufgefallen, dass es bis jetzt hier noch gar kein einziges Salatrezept gibt. Wieso eigentlich? Wo doch Veganer bekanntlich nur Salat verspeisen. ;D Hehe, auf jeden Fall ist es Zeit euch mal zu zeigen, wie ich Salat am liebsten zubereite. Denn eigentlich sind ein paar grüne Blätter jetzt nicht unbedingt eine Geschmacksexplosion. Mit dem richtigen Dressing und Extras habe aber auch ich, als ehemaliger Salatmuffel, Salat lieben gelernt. Und schaffe es nun neben den grünen Smoothies auch mal Abends ein bisschen mehr Grünzeug zu essen. Wenn ich mir es Recht überlege, ist dieses Rezept ein grüner Smoothie - nur in nicht-flüssiger-Form. Obwohl der Salat ja zu erst da war...oder der Smoothie? 


Jetzt aber mal zum Salat! Ihr braucht:

Erdbeeren
Feldsalat
Gurke
Minze
(Rucola und Leinsamen)


Alles kleinschneiden und vermischen. Mit der Minze erst mal etwas sparsamer umgehen und bei Bedarf lieber später noch etwas hinzufügen.



Für das Dressing:

250 g Datteln
1 - 2 EL Senf
Wasser


Die Datteln püriert ihr zusammen mit einem kleinen Glas Wasser zu einer Soße und gebt dann je nach Geschmack 1 - 2 EL Senf hinzu. Am besten wählt ihr Senf ohne Zucker und seltsame Zusätze. Idealerweise besteht er nur aus Senfkörnern, Wasser, Brantweinessig und vielleicht noch Salz und Zitrone. Somit habt ihr dann auch ein fettfreies Dressing, falls ihr auf sowas wert legt.



Ich bin wirklich begeistert, wie leicht man diese Soße herstellen kann. Vielleicht kein super fancy Dressing, dafür aber sehr geschmackintensiv und definitv eine Aufwertung für jeden Salat.
Ich wusste lange nicht, wie ich am besten Honig und Zucker ersetzten kann. Agavendicksaft finde ich zwar auch klasse, aber ich wollte Etwas, das weniger verarbeitet ist und trotzdem sehr süß schmeckt. Datteln sind da auf jeden Fall meine Rettung und lassen sich gut in den verschiedensten Speisen verarbeiten! In meiner wilden nicht-veganen-Jugend liebte ich ja Honig-Senf-Dressing...mittlerweile mache ich nur noch dieses hier und merke geschmacklich überhaupt keinen Unterschied. :)

Was ist euer Lieblingsdressing? :) Oder eure Lieblingssalatkombi?
Ich wünsche euch ein Schönes Wochenende!

DIY

DIY: Last Minute - Geburtstagskarte

6/15/2015


Hallo ihr tollen Menschen,
heute gibt es mal wieder ein schnelles, einfaches DIY für all die vergesslichen Menschen da draußen. In letzter Zeit hab ich mir leider viel zu wenig Zeit zum Basteln genommen. Letztes Wochenende war ich aber glücklicherweise dazu gezwungen, als ich früh aufwachte und mir plötzlich einfiel: "Heute ist ja eine Geburtstagsfeier und ich habe noch keine Karte! (Waaaahhh, Weltuntergang!!! ;))" Schnell raste ich virtuell zu Pinterest, um mir noch ein bisschen Kartenporninspiration anzuschauen und fand sofort eine tolle Herzchenkarte zum nachbasteln. Die Originalkarte kann ich euch leider nicht mehr zeigen, da ich sie ja bereits verschenkt habe, aber ich hab sie heute noch mal schnell nachgebastelt:

Man braucht wirklich nicht viel:
weiße Karte (oder man faltet sich aus Karton selbst eine)
bunte Papiere
Kleber
Stift (ich habe einen goldenen Edding benutzt)
Schere


Die Papiere faltet ihr einfach in der Mitte und schneidet dann die Herzchenform aus. Dann ordnet ihr die gewünschte Anzahl an Herzen auf der Karte an und klebt jeweils eine Seite der Herzchen auf dem Papier fest. Zum Schluss deutet man noch mit ein paar Strichen, die Fäden des Luftballons an. Fertig. :)




Jetzt kann man noch einen schönen Spruch oder ganz einfach die Geburtstagsglückwünsche drunter schreiben. Aus Zeitgründen habe ich mich dann für den einfachen Weg entschieden. ;) Nur 10 Minuten habe ich für das Basteln gebraucht und hatte dann noch genug Zeit, von Schlafanzug zu Geburtstgsoutfit zu wechseln (Ist auch keine Schwierigkeit, wenn man eh jeden Tag das Selbe anzieht...aber das ist eine andere Geschichte...:D)













Apropos Basteln und so: Dazu habe ich diese Woche gaaaaaaanz viel Zeit, weil ich nämlich krank geschrieben bin und nichts machen darf, wofür ich meine Füße gebrauchen müsste. Hab mich am Fuß verletzt - Wirklich kein Weltuntergang. Ehrlich gesagt, bin ich sorgar fast ein bisschen froh, weil ich so mal zum Entspannen gezwungen bin. In den nächsten Wochen möchte ich meinen Terminkalender mal etwas entleeren und mir nur ganz, ganz wenig vornehmen. Ein bisschen Entspannen, ein bisschen Basteln, Serien schauen, Schwimmen gehen und... mal sehen was noch so kommt. Sehr ihr, ich hätte fast schon wieder heimlich geplant, was ich in meiner planungsfreien Zeit mache. Ich muss mir ab sofort wirklich die To-Do-Listen verbieten! Also merk dir das Zukunftsphine! :3

Jetzt aber noch eine Frage an euch, die mich sehr interessiert: Bloggt ihr nach Plan? Habt ihr feste Termine an dem ihr Beiträge schreibt und online stellt? Oder postet ihr eher aus dem Bauch hinaus?  Ich wünsche euch noch eine wunderschöne Woche & bis bald.  :)

Alles Andere

Favoriten im Mai

6/07/2015

Hallo ihr tollen Menschen da draußen,
ich liiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiieeeeeebe ja Favoriten-Posts. Eine tolle Möglichkeit, nocheinmal den vergangen Monat revue passieren zu lassen und ein paar kleine Schätze zu präsentieren: Ein bisschen Essen, ein bisschen Beauty, ein bisschen Musik, Serien und Games.

 
1. Im Mai war ich eigentlich auf der Suche nach einem Kleid für einen festlichen Anlass. Ja, eigentlich...4 Stunden später kam ich mit leeren Stoffbeuteln (schön Öko) und einer Kette mehr nach Hause. Ich konnte einfach nicht an ihr vorbeigehen und seitdem sie bei mir wohnt, muss ich sie ständig anstarren, so toll finde ich sie. Ja, schaut euch doch bitte mal diese kleinen Blüten in diesem Mini-kleinen-Korken-Dingens-Fläschchen an. Super toll, oder nicht? Gefunden habe ich sie übrigens bei C&A.

2. Eigentlich ist dieses Rosenwasser ja zum Trinken/Kochen da, aber ich dachte mir so voll rebellisch, dass man das ja auch ins Gesicht sprühen kann. Und es funktioniert! In meiner minimalistischen Gesichtspflege benutze ich zur Zeit ja nur Gesichtsöl, dass ich mit Wasser verdünnt auftrage. Das Wasser habe ich jetzt einfach mal durch das Rosenwasser ersetzt und ich bilde mir ein, dass sich mein Hautbild noch mal verbessert hat. Aber auch so zwischendurch ist es sehr erfrischend. Seitdem sprühe ich es mir ca. 283 Mal am Tag ins Gesicht. (ich bin leicht süchtig!)  Gekauft habe ich es in einem Türkischen Lebensmittelladen.

3. Das Alverde Duschgel Wasserliebe hat sich gerade mal wieder zum WG-Favoriten gemausert. Immer wenn IRGENDEIN neues Duschgel in der Dusche steht, wird erstmal daran gerochen und ein paar Tage später hat gleich jeder eine Flasche davon dastehen. Und ich bin jetzt schon wieder etwas melancholisch, wenn ich daran denke, dass es eine Limited Edition ist. :'( Ich finde den Geruch nämlich wahnsinnig toll und wenn es ein Parfum davon gäbe (ich mag ja Parfums eigentlich nicht so) würde ich es sofort kaufen, so sehr liebe ich den Duft.

4. Der Papucchini-Auftrich von Zwergenwiese steht stellvertretend für ALLE Aufstriche der Marke. Sind meiner Meinung nach die besten veganen Aufstriche, die ich bis jetzt gefunden habe. Eine große Empfehlung!

5. Den Ingwer-Zitronen-Tee von Yogitea habe ich im Mai Literweise in mich reingekippt. Sehr würzig, fruchtig und erfrischend. Ich kann ihn mir auch super als Eistee im Sommer mit ein paar Eiswürfeln vorstellen.

6. Heute gibt es sogar mal einen Serien-Favoriten! Insgesamt 36 Folgen der Serie Death Note haben mein Freund und ich im April und Mai gesehen. Puhh...das war wirklich ein Marathon. :D (Aber eine Folge geht auch nur 20 Minuten...^^)
Worum geht es? Stellt euch vor, ihr würdet plötzlich ein Buch vor euch auf der Straße mit dem Titel "Death Note" finden. Es stellt sich heraus, dass sobald man den Namen eines Menschen in das Buch schreibt, dieser binnen der nächsten 40 Sekunden sterben würde. Was würdet ihr tun? Würdet ihr das Buch benutzen? Genau vor dieser Frage steht der intelligente Highschoolschüler namens Light, der ein Death Note plötzlich auf seinem Weg zur Schule findet. Von seinem extremen Gerechtigkeitssinn getrieben, hat er es sich von da an zur Aufgabe gemacht, mit Hilfe des Death Notes, eine schönere und gerechtere Welt zu schaffen. Als plötzlich immer mehr Verbrecher an ungeklärten Herzinfarkten sterben, wird die Polizei langsam stutzig. Doch niemand verdächtigt Light. Vorerst zumindest.  
Was ich so toll an der Serie finde? Eigentlich alles. Die interessanten Charaktere, die atmosphärische Musik (außer das Intro!), die unvorhersehbaren Momente und natürlich auch das Japan-Anime-Feeling. Animes haben so eine ganz andere Art Geschichten zu erzählen. Es gibt viele skurile aber auch stille Momente, die für die europäschen Serien-Sehgewohnheiten vielleicht etwas gewöhnungsbedürftig erscheinen. Gerade das macht das Genre aber auch so spannend. Empfehlung: Auf Japanisch, mit deutschen (oder englischen) Untertiteln anschauen. :)

via: http://www.lifelessplanet.com/




















7. Ich muss zugeben, ich habe das Spiel noch nicht ganz durchgespielt, aber in meinen Mai-Favoriten wollte ich es trotzdem noch erwähnen, da es mir jetzt schon so gut gefällt. In Lifeless Planet spielt man einen kleinen Astronauten, der mit seiner Rakete auf einem fremden Planeten abstürzt und in einer einsamen Wüste landet. Die ganze Umgebung wirkt anfangs karg, bis man auf eine verlassene Stadt stößt, in der scheinbar früher Menschen gewohnt haben. An verschiedenen Stationen findet man Audio-Aufzeichnungen, in denen man (in Russisch) etwas über die Geschehnisse auf dem Planeten erfährt. Obwohl man bald schon merkt, dass es noch menschliches Leben auf dem Planten geben muss, bedrückt einen das Gefühl von Einsamkeit von Anfang an in dieser völlig fremden Welt. Man wandert nun nach und nach durch sehr ästhetische Gebiete, wie Berge, eine Lavalandschaft, einen nebeligen Wald und Täler mit Wasserquellen und versucht herauszufinden, was mit den Menschen auf diesen Planeten geschehen ist. Generell gefällt mir das Design der Umgebung, sowie auch des Astronauten wahnsinnig gut. Es macht richtig Spaß, die Welt zu erkunden und herauszufinden, was mit der Station passiert ist. Das gesamte Spiel ist wirklich sehr atmosphärisch. Das kommt besonders durch die Kombination aus Musik, Umgebung und den wenigen Dialogen. Der Spielverlauf ist zwar sehr liniar, trotzdem habe ich nicht das Gefühl während des Spiels eingeschränkt zu sein. Ich habe das Ende zwar noch nicht gespielt, aber ich kann es jetzt schon für alle empfehlen, die für kurze Zeit in eine schöne, stille und extrem atmosphärische Welt eintauchen möchten. Ihr könnt euch hier auch mal den Trailer anschauen, wenn ihr mögt. :)

Uuuhhh, bevor ich es vergesse: Reis-, Mais-, und Quinoawaffeln waren auch eine großer Favorit im Mai. Von Alnatura gibt es solche Mais-Amaranth-Leinsamen-Waffeln, die gingen hier weg wie nichts. Und wie soll es auch anders sein: Mit Avocado zusammen sind sie wirklich der tollste Snack, den man sich vorstellen kann. :)




Ein weiterer Favorit war auch mein kleiner Kurzurlaub anfang Mai. Mein Freund und ich waren in einem kleinen Dörfchen und haben uns ein paar Tage in der Natur erholt. Ein paar Bilder, die dort entstanden sind, könnt ihr auch hier sehen. :)
So, das waren auch schon meine Favoriten im Mai. Leider hatte ich generell eher wenig Zeit meine Lieblingsblogs zu lesen (außer vielleicht mal heimlich auf Arbeit), Filme zu schauen und Bücher zu lesen. Aber ich muss mich auch erst an Vollzeit gewöhnen, dann wird das sicher besser. :)

Was mich jetzt interessieren würde: Habt ihr momentan eine Serie oder ein Spiel, nachdem ihr extrem süchtig seid? Ein bisschen Inspiration kann schließlich nie schaden... :D