Frühling

März Favoriten

3/31/2015

Huuuuuiiiii und schon war der März rum. So schnell ging das. Und niemand hat's bemerkt. Na gut, ein paar Favoriten haben sich trotzdem angesammelt und die zeige ich euch jetzt (wenn ihr wollt). :)

Lieblingsessen: Kuchen vs. Rohkost
Essenstechnisch habe ich diesen Monat wirklich in den Extremen gelebt. Auf der einen Seite habe ich es geschafft mehr Rohkost in meinen Speiseplan einzubauen. Juhu! Auch meine Salatlust ist wieder da. (Ich liebe zwar Gemüse, aber eher in gekochter Form.) Dafür habe ich mich aber auch im Backen ausprobiert und deshalb so viel Kuchen, wie noch nie zuvor gegessen. Obwohl ich gar nicht so viel Lust auf Süßes hatte, sondern eher auf den Backprozess. :D Meine WG profitierte natürlich auch wie immer von meinen Experimenten. Obwohl wir alle jetzt erst Mal für die nächsten 3 Jahre mit Kuchen versorgt sind, kitzelt es mich immer noch in den Fingern, noch das ein oder andere Rezept auszuprobieren. Hier seht ihr ein paar meiner Essenshighlights im März:
Oben Links: Vegane Rohkost-Brownies (Moment! Die gehören ja dann eigentlich auch zur Rohkost?!) mit Kokossahne, gehackten Mandeln und Amaranthpops.
Unten Links:  Ein super mega fantastischer veganer (muss ich das eigentlich immer dazu sagen???) Marmorkuchen à la Clarimonde. Selbst ich als Backneuling hab das hinbekommen. Hab aber noch Heidelbeeren hinzugemischt, weil ich so rebellisch bin. Sozusagen ein Guerillakuchen. Das Bild wird leider dem Geschmackserlebnis nicht gerecht. Also lieber schnell auf den Blog und nachbacken.
Oben Rechts: Frühlings "Shot" mit Ingwer. Eigentlich gut bei Erkältungen, aber auch einfach zum wach werden früh am Morgen. 
Unten Rechts: Neue Liebe: Mangold. Und wie immer Hummus. Man nehme mir doch einfach mal diese Kichererbsen weg. Bald bestehe ich nur noch aus Hummus. @_@

Lieblingsmusik: Frühlingsmixtape
 

Tadaaaa. Mein Mixtape für den März. So alle Lieblingslieder die ich gehört habe. Eine Mischung aus Feelgood, Chill und Frühlingsgefühlen. (Achtung: Auch etwas J-Pop! ^^) In zwei Bands habe ich mich ganz schön heftig verliebt, nämlich: I Am Robot and Proud (Verrückt, niedlich, Beat, feelgood, verträumt, schöne 'Hintergrundmusik' beim Schreiben/ Arbeiten) & Lullatone (leise, bei Regen, niedlich, ruhig, entspannend, verträumt)

Lieblingsschokolade: iChoc - white vanilla


Ein Last-Minute Favorit ist diese (neue) weiße Schokolade von iChoc! Es war sehr seltsam, weil nur eine einzige verlassene Schokoladentafel auf der Theke im Bioladen lag. Wie als würde sie gar nicht dahin gehören. Da ich ein großes Herz für einsame, verlassene Dinge habe (und für Schokolade), nahm ich mich ihr an. Natürlich nicht, weil ich schon seit 2 Monaten nach genau dieser Schokolade suchte. Und ich habe es nicht bereut. Es ist jetzt nicht unbedingt eine Schokolade, bei der die Geschmacksnerven explodieren, da sie einfach wie ganz normale weiße Schokolade schmeckt. Aber genau da ist der Punkt: sie schmeckt EXAKT wie weiße Schokolade und stellt somit eine tolle Alternative für Veganer und Milchallergiker dar. Schon allein deshalb bekommt sie ganz viel Anerkennung von mir. 
Der Preis war auch okay (ich glaube 1,99€?). Die anderen drei Sorten, die ich schon eeeeeeewig suche, gibt es irgendwie immer noch nicht bei uns (#firstworldproblem). Werden die vor mir versteckt? Ich werde auf jeden Fall nicht aufgeben und so lange suchen, bis ich alle 150 Schokoladen gefangen gefunden habe! Wünscht mir Glück...

Lieblingsblogposts
  • Keinen eigenen Balkon oder Garten? Kein Problem! Das super tolle (und aufwendige) Projekt von Solenja Gartenglück ohne Garten hat mich diesen Monat wahnisinnig inspiriert auch einfach mal mit dem Gärtnern in der Wohnung zu starten.
  • Melanie hat einen spannenden Artikel zum Thema Probiotika und eine Anleitung, wie man selbst Sauerkraut herstellt, gepostet. Zwar besteht die Angst immer noch, dass ich mir irgendwelche Monsterbakterien züchte, aber ich werde die hoffentlich irgendwann überwinden und es selbst versuchen. Sie bringt übrigens auch gerade ihr erstes Kochbuch heraus. :)
  • Mia hat mich daran erinnert, dass ich schon immer mal selbst Peeling machen wollte. Ihr Lavendelpeeling sieht wunderschön aus (Achtet auf den kleinen Holzlöffel!!!) und auch sonst habe ich sehr viel Freude an ihren DIYs, Rezepten und den hübschen Fotos.
  • Ich versuche erst gar nicht meine Stalkerei zu vertuschen: Auf Clarimondes Fazit zu ihrem Ökomonat habe ich sehr lange gewartet (also genau genommen einen Monat ^^) und hach, das ganze Projekt war einfach super. Sehr inspirierend und ich hör ja schon auf mit der Schwärmerei.
  • Einen Blog, den ich schon mal in einem Post erwähnt habe und im März für mich entdeckt habe: Projekt Schminkumstellung. Durch die liebe Theresa lerne ich gerade viel über Naturkosmetik, besonders weil ich auf dem Gebiet ja noch relativ neu bin. Sie stellt immer wieder neue und interessante Produkte vor, von denen ich zu 99% noch nie etwas gehört habe. :D Es ist erstaunlich, wie groß der NK-Bereich doch mittlerweile ist. Oder war das vielleicht schon immer so?  

Lieblingsstift: Muji 0.4 Schwarz
Wow Phine, ein Stift... wie spannend... -_- Aber es ist nicht nur irgendein Stift. Wahrscheinlich werden das nur ganz wenige Leute nachvollziehen können. Aber wenn man DEN EINEN Stift fürs Leben findet, muss man ihn ganz doll festhalten und nie wieder gehen lassen. Es zeichnet sich so perfekt mit ihm, schreiben tut er auch ordentlich und das Beste ist, dass man ihn wegradieren kann. Und er bringt mir manchmal Frühstück ans Bett. Er macht mein Leben einfach etwas lebenswerter.

Märzagram: Schöne Momente

Meine Liebe für Instagram wurde wieder neu entfacht. Aber auch so habe ich wieder mehr Fotos gemacht. Hier seht ihr noch ein paar Märzeindrücke: 

1. Me-Time besteht aus schlecht-guten Teenieserien und Avocadotoast.
2. Die Spielplätze zu meinen Zeiten sahen nicht so toll aus. Früher hatten wir ja nüscht. Da war ma froh wenn wir eine verostete Eisenstange und ein paar Plastetüten zum "Geheimhaus" bauen hinterm Haus gefunden haben.

3. Sonntagsspaziergang mit Sonne. :)
4. Girls night mit alten The Walking Dead Folgen & dem Governor <3
5. Wir haben endlich einen kleinen Kräutergarten angelegt. :)
6. Ich präsentiere: Gustav die Kartoffelschale. Die vielleicht etwas Angst um das Leben ihrer Kartoffelfreunde hatte. Dilemmata eines jeden Veganers. Aber es heißt ja nicht umsonst: Essen oder gegessen werden. Sorry Gutav!

So, das war also der März. Was mochtet ihr am März besonders? Habt ihr auch einen Lieblingsstift? :D

Essen

Frühlings Shot a.k.a. Anti-Erkältungs-Smoothie

3/26/2015

Als ich Montag Morgen ein leichtes Kratzen im Hals verspürte, sprang ich ruckartig aus dem Bett und schüttete mir schon den ersten Ingwershot herunter. Mein Freund ist nämlich seit dem Wochenende erkältet und ich versuche mein bestes um mich nicht anzustecken. Bei der letzten Erkältung hat mein Zaubertrunk richtig gut geholfen und deshalb kann ich ihn vor der Welt nicht mehr geheim halten. Ich präsentiere: der Frühlingsshot a.k.a. Anti-Erkältungs-Smoothie.


"Moment mal! - Das ist doch gar kein Shot? Das ist ein Smoothie!" Ja,äh, ich weiß, aber das hier ist mein Blog und äh, ich kann machen was ich will! Und Shot hört sich einfach besser an und so. Ich glaube allerdings, für einen Shot ist er wirklich nicht flüssig genug. Man kann ihn trotzdem schnell runterkippen, wenn man kein großer Ingwer-Fan ist. Dann profitiert man zumindest von der gesundheitlichen Wirkung. ;)  Da ich Ingwer liebe, genieße ich ihn natürlich einfach als Smoothie. Die Schärfe könnt ihr wie bei allen Rezepten natürlich varrieren. Ich sehe schon vor mir, wie mein Freund laut aufschreit: "Das ist zu scharf! Mehr Apfel!"

Zutaten: (für 2 Gläser)

1 Apfel
1 große Möhre
10 - 15 g Ingwer (nach Geschmack, müsst ihr auch nicht genau abwiegen!)
1 EL Ceylon Zimt
3 EL Zitronensaft
1 Banane (macht alles geschmeidig, wer es aber nicht so süß mag, kann das auch gerne weglassen)
(1 Glas Wasser je nach Mixkraft eures Mixer)



Ingwer ist für mich wirklich eine Zauberwurzel, die bei so einigen Beschwerden hilft. Nicht nur bei Erkältungen, sondern auch bei Bauchschmerzen, Übelkeit und Müdigkeit (Kaffeeersatz) kommt er bei mir zum Einsatz. Außerdem gibt er jedem Gericht und Getränk noch so den extra Kick.

Zimt wirkt antibakteriell und hebt die Laune, also am besten immer schön an alles Zimt kippen. :) Eine gute Ausrede für mich als Zimtsuchti. Vitamin C ist bei einer Erkältung natürlich auch wichtig, deshalb der Zitronensaft. Und der Apfel und die Möhre machen auch noch irgendwas. Also sie schmecken zumindest gut. Das mit dem Erklären sollte ich vielleicht anderen überlassen. Also glaubt mir nicht, was ich sage. Trinkt es einfach! Trinkt!

Woher ich alle meine Infos hab? Na, aus dem Internet... ;)

So jetzt aber mal ernst hier, habt ihr noch ein paar gute Anti-Erkältungstipps? Ich habe langsam das Gefühl, dass die Erkältungswelle dieses Jahr ganz schön extrem ist.

Achtsamkeit

Phines Tagebuch #1: Projekt Achtsamkeit, #100happydays Challenge, Social Media Pause

3/23/2015

Hallo ihr tollen Menschen da draußen,
die liebe Michelle hat mich vor ein paar Tagen mit ihrem Beitrag "Oberflächlich gebloggt", sehr nachdenklich gestimmt. Ich finde es selbst sehr interessant auf Blogs auch ein paar persönlichere Einblicke in das Leben der Autoren abseits von Rezepten, DIYs und Reviews zu erhalten. Deshalb habe ich jetzt mal ganz überschwenglich ein neues Format bei mir eingeführt, nämlich (an dem Titel muss ich vielleicht noch etwas feilen): Phines Tagebuch. Hier möchte ich ab und zu einfach mal nur Texte schreiben, ohne Anleitungen, Rezepte und Co. Was genau da kommt und wie oft und sowieso, habe ich natürlich noch nicht geplant. Wahrscheinlich werdet ihr hier mein Gedankenwirrwarr mitverfolgen und euren Senf dazu geben können. ;D Ich freue mich auf jeden Fall sehr darauf.
Es ist manchmal schwierig die Balance zu halten, zwischen der eigenen Privatsphäre und Informationen, die man öffentlicht teilt. Jeder kann zu jeder Zeit mitlesen. Informationen können falsch verstanden oder absichtlich in einen falschen Kontext gesetzt werden. Wieviel man preis gibt muss jeder selbst wissen. Ich werde hier wahrscheinlich nur Gedanken teilen, die ich auch mit jedem fremden Menschen auf der Straße teilen würde...hoffe ich zumindest. :D Wenn ich das Ganze jetzt zu sehr durchdenken würde, fielen mir wahrscheinlich 34675 Millionen Gründe ein, meinen Blog gleich zu schließen. Und eigentlich ist das Leben auch viel zu kurz, um ständig nur an die Risiken zu denken. Wir könnten auch alle plötzlich von einem Kometen ausgelöscht werden, oder durch einen Supervirus zu Zombies mutieren. Freut euch schon mal auf eine ganze Menge Inselspringen. Los gehts. :)

Projekt Achtsamkeit
Ich wollte euch mal wieder auf dem Laufenden halten, was mein Projekt Achtsamkeit betrifft: über einen Monat ist es jetzt her, dass ich das Projekt gestartet habe. Die ersten 4 Wochen liefen auch richtig gut. Besonders während der letzten 2 Wochen habe ich aber gemerkt, dass ich langsam alles etwas schleifen ließ. Kein Eintrag in meinem Tagebuch, kein neuer Zettel in meinem Erinnerungsglas und auch sonst rasten die Wochen nur so an mir vorbei, ohne, dass ich etwas von der Zeit mitbekam. Woran es lag? Ich habe mir keine Zeit mehr zum Reflektieren genommen. In meinem Kopf rasten so unzählige Gedanken umher und ich habe nicht versucht sie zu sortieren, abzulegen und dann weiterzumachen, sondern bin ins Grübeln verfallen. Genau aus diesem Grund habe ich jedoch ursprünglich mit dem Projekt angefangen. Deshalb musste eine neue Strategie her, um wieder zurück zu dem ganzen Achtsamkeitsgedöns zu finden.


#100happydays
Ich weiß gar nicht, wie bekannt die Challenge überhaupt ist. Wahrscheinlich bin ich die Letzte, die da mitmacht und es gibt schon wieder neue angesagte Challenges. :D Aber darum geht es ja auch glücklicherweise nicht. Letztes Jahr im Sommer habe ich zum ersten Mal von ihr gehört und habe seitdem immer mal wieder mit den Gedanken gespielt, einfach mal mitzumachen. Vor 4 Tagen war dann der richtige Zeitpunkt, um zu starten. 100 Tage lang soll man jeden Tag ein Foto knipsen, das einen glücklichen Moment aus dem Leben festhält. Dabei ist es egal, was es ist. Wer genaueres wissen will, klickt mal hier, da sind alle Regeln zusammengefasst. Die Fotos kann man auf Instagram oder bei Twitter hochladen, muss man aber natürlich nicht. Ich habe mich jedoch für Instagram entschieden, weil ich durch den "Druck" der Öffentlichkeit am Ball bleibe (Außerdem *hust* bin ich dezent süchtig nach Instagram...). Ich möchte die Challenge auf jeden Fall durchziehen und hoffe danach wieder mehr in den Achtsamkeitsflow reinzurutschen. Mal sehen wie leicht es mir fallen wird, jeden Tag ein Foto zu machen.
Social Media Pause
Eine weiteres Vorhaben von mir, ist zu Ostern ein paar Internetfreie Tage einzulegen. Natürlich werde ich für die 100happydays Challenge eine kleine Ausnahme machen. ;) Aber gelegentlich versuche ich solche Pausen zu machen, wenn ich merke das die Zeit zu schnell rast. Ich verbringe gerade viel mehr Zeit im Internet (zu Hause und unterwegs) als mir lieb ist. Manchmal habe ich das Gefühl, dass Zeit im Internet noch mal doppelt so schnell vergeht und ich dann meine anderen Hobbies vernachlässige. Da mein Freund und ich über Ostern sowieso seine Mutti besuchen gehen, werde ich ohnehin nicht groß die Möglichkeit haben (außer übers Smartphone) im Internet zu surfen. Daher bietet sich die Pause an. :) Ich hoffe auf lange Sicht meine Zeit im Internet besser planen zu können, um genug Zeit für den Blog, meine anderen Hobbies, Weltretten und Rumfaulen zu haben. 

Habt ihr schon Erfahrungen mit solchen Challenges gemacht? Oder habt ihr vor, das auch mal auszuprobieren? Was mich auch interessieren würde: Sind euch persönlichere Posts auf Blogs wichtig?

Essen

Süßkartoffel-Linsensuppe

3/15/2015

Hallo ihr tollen Menschen da draußen,
gestern stand ich vor der Aufgabe vier liebe und zugleich gefräßige Menschen satt zu bekommen. Entschieden habe ich mich für einer meiner liebsten Gerichte: eine Süßkartoffel-Linsensuppe. Geht schnell, alle können beim Schnippeln mithelfen und lecker ist sie auch noch. Den letzten Rest der Suppe konnte ich gestern noch schnell retten, um doch noch das ein oder andere Foto für euch festzuhalten.



 Zutaten (für 4 gefräßige Personen)

3 große Süßkartoffeln (die größten, die ihr finden könnt)
250 Gramm rote Linsen
2 Zwiebeln
1 Dose Kokosmilch (400ml)


Gewürze:
Salz, Pfeffer nach Geschmack
1 EL Zitronensaft
1 TL Kreuzkümmel
2 TL rote Thai Currypaste
2 EL Tomatenmark
1 Knoblauchzehe
(Petersilie)

Zubereitung:

1. Süßkartoffeln & Zwiebeln schälen und in grobe Würfel schneiden
2. Linsen waschen und in einen Topf mit reichlich Wasser kochen (10 - 15 Minuten)
3. Zwiebeln anbraten und Süßkartoffeln hinzugeben, dann mit Wasser auffüllen (so, dass die Kartoffeln noch etwas herausschauen), Deckel drauf und kochen lassen (bis alles weich ist ~ 15 Minuten)
4. Die Linsen zu den Süßkartoffeln geben und alles pürieren (je nach gewünschter Konsistenz)
5. Kokosmilch und Gewürze hinzugeben, alles schön vermischen und mit Petersilie bestreuen

Um alle satt zu bekommen, habe ich noch einen großen Topf Reis gekocht. Das schmeckt zwar echt gut zusammen, wäre aber nicht notwenig gewesen. Süßkartoffeln und Linsen alleine sättigen nämlich schon ungemein. Am Ende waren alle zufrieden und das ist ja die Hauptsache. :)
Übrigens haben wir gestern ein paar der neuen The Walking Dead Folgen angeschaut und OMG sind die wieder gut. Ich liebe diese Serie!!!
Schaut ihr auch The Walking Dead? Und was gibt es bei euch so an Filmabenden?

Ich wünsche euch allen einen schönen Sonntag und werde mich jetzt vielleicht ans Kuchen backen wagen, wenn ich genug Motivation finde. :D

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Edit: Durch die liebe Clarimonde bin ich gerade noch auf die Idee gekommen, mal mein Failbild zu zeigen. :D
Man versucht ja immer Gerichte auf Fotos so ästhetisch wie möglich aussehen zu lassen, aber manchmal sind die leckersten Gerichte einfach nicht so fotogen. Gemüsesuppe mag ich nämlich eigentlich am liebsten, wenn sie nicht so fein püriert wird. Aber auf dem linken Bild sieht die Suppe einfach nur wie orangene Kotze Brei aus. Für die Fotos habe ich also noch mal den Pürierstab geschwungen, damit das alles schöner aussieht. Sozusagen Real-Life-Photoshop. ;)






Was denkt ihr: Lieber die "Realität" zeigen oder verschönern? Ich denke (und hoffe) viele Blogger werden das Problem kennen.

Achtsamkeit

Minimalistische Pflege? - Vorteile, Tipps & NK-Favoriten

3/06/2015

Hallo ihr tollen Menschen da draußen,
ihr wisst ja dass ich mich diesem Jahr ganz dem Projekt Achtsamkeit verschrieben habe. Und bis jetzt läuft es wirklich ganz gut. Mein kleines Erinnerungsglas ist schon gut gefüllt und auch ein Tagebuch ist jetzt regelmäßig in Gebrauch. Es ist also an der Zeit, hochmotiviert die nächste Baustelle anzugehen! :D Denn es sind nicht nur die Momente, die ich mehr schätzen möchte, sondern auch die Dinge um mich herum, die ich mir kaufe und jeden Tag benutze. Deshalb war es an der Zeit, mein Konsumverhalten einmal so richtig unter die Lupe zu nehmen. Es gibt genau 2 Szenarien (und noch gefühlte 1000 mehr), die einen veranlassen sollten, sein Konsumverhalten zu hinterfragen:
1. Spätestens dann, wenn man die vielen Dinge, die man besitzt, einfach nicht mehr zu schätzen weiß und/oder sie keine Verwendung mehr für einen haben. Sie nur noch in der Ecke rumgammeln, verstauben oder einfach nur noch im Weg stehen. Man öfter mal in der Wohnung stolpert. Über Dinge. Verstaubte Dinge.
2. wenn man plötzlich unter der Dusche steht und die fünf verschiedenen Shampoos, Haarkuren und Duschgels (die leider NICHT den Mitbewohnern gehören, sondern einem selbst) wehmütig betrachtet. (Achtung: dies kann man auch auf Küche, Wohnzimmer & Schlafzimmer übertragen)
Ich musste bereits vor ein paar Monaten der Tatsache in's Auge schauen: Ich besitze zu viele Dinge, die ich nicht wirklich brauche und manchmal sogar gar nicht mehr benutze.



Heute soll es dehalb um die Baustelle Badezimmer gehen. Fragt ihr euch auch manchmal wie euer Boyfriend/Ehemann/Bruder/Vater/unehelicher Geliebter nur mit einem Shampoo, einem Duschgel & im besten Fall noch einem Deo auskommt? Und im gleichen Atemzug fragt man sich: Wieso brauche ich Serum, Tages- und Nachtpflege, Körperöl, Bodylotion, Peeling und...und...leider kann ich die Liste noch fortführen. Mittlerweile belasten mich die ganzen Tübchen im Badezimmer. Sie starren mich an und flüstern: "Benutz mich!", "Du hast uns gekauft und lässt uns einfach in der Ecke liegen?" Deshalb habe ich vor ein paar Monaten angefangen meine Pflege etwas minimalistischer zu gestalten und den Rest nur noch aufzubrauchen. Was ich bis jetzt schon streichen konnte bzw. was derzeit aufgebraucht, aber nicht nachgekauft wird, sehr ihr hier:











Vor ein paar Monaten habe ich zusätzlich angefangen meine Pflege gänzlich auf vegane Naturkosmetik umzustellen. Das ist nicht nur für meine Haut besser, sonder auch praktisch, da die Auswahl im Kaufhaus schon mal etwas eingegrenzt wird und man nicht mehr sooo viel Zeit braucht, um sich für ein Duschgel zu entscheiden. Zur Zeit versuche ich mich noch mehr mit Inhaltsstoffen auseinandersetzen, was aber anfangs eher schleppend funktionierte. Einen tollen Blog zu dem Thema kann ich euch allerdings empfehlen, den ich vor Kurzem entdeckt habe: Projekt Schminkumstellung.

VORTEILE EINER MINIMALISTISCHEN PFLEGE:

1. Geld sparen:  Das Geld das man spart, könnte man wiederrum für qualitativ hochwertigere Pflege ausgeben oder für Kekse.
2. Platz sparen: Endlich haben die Mitbewohner auch wieder Platz im Bad.
3. Zeit sparen: die gesamte Pflegeroutine minimiert sich und wird vereinfacht. Außerdem weiß man immer sofort, zu welchen Produkten man greift (weil nicht 1000 Dinge im Weg stehen oder man sich erst entscheiden muss was, man benutzt) und das spart auch Zeit. ;)
4. Keine Überpflege: Diesen Satz kann ich zwar nicht mehr hören, aber: Weniger ist mehr. Manchmal ist es einfach sinnvoller, die Haut selbst arbeiten zu lassen und nur ganz wenig an ihr rumzuwerkeln. Deshalb habe ich auch die Nachtpflege gestrichen und versuche auf Produkte ohne Konservierungsstoffe, Parfum, Parabenen usw. zu setzen.
5. Mehr schätzen was man hat: Denn man besitzt nur noch Produkte, die man wirklich richtig gut findet.
6. Weniger Müll: Weniger zu konsumieren bedeutet gleichzeitig auch, dass man weniger Müll produziert. Der persönliche ökologische Fußabdruck wird verringert.
7. Nichts Vergammelt: Da nicht mehr 10 offene Tuben rumstehen, die man vielleicht ein Mal im Monat benutzt.

Das hört sich doch alles gar nicht mal so schlecht an. Doch jetzt kommt die Stunde der Angst: Für welches Duschgel werde ich mich entscheiden? Kann ich ohne Serum überleben? An dieser Stelle möchte ich euch noch zeigen, was ich in Zukunft (sobald alles aufgebraucht ist) nur noch verwenden möchte. Für einige könnte dies sogar noch zu viel sein, aber für mich ist es schon ein Mal ein kleiner Fortschritt. :) Alle Produkte mag ich wirklich gern & kann sie auch weiterempfehlen:





Gesichtspflege 
Kokosöl: Für die Entfernung von Make-up. Pflegt intensiv und reizt die Augen nicht. 
Alverde Reinigungsemulsion Sensitiv: Reinigt sanft und trocknet die Haut nicht aus. 
Heilerde: Sehr vielseitig, kann man als Maske oder Peeling verwenden.
Alverde Wildrosengesichtsöl: Verwende ich nur Morgens. Zieht mit etwas Wasser super in die Haut ein und pflegt gut. Mit Aloe Vera Gel zusammen "verdünne" ich es im Sommer ganz gerne.

 Körperpflege
Alverde Pflegedusche:
Duschgel routiert bei mir eigentlich immer. Dieses Duschgel benutzt aber wirklich jeder aus der WG (manchmal ist das hier wirklich wie in einer Kommune!), wahrscheinlich weil es so gut riecht. Eine 5 Liter Tube davon wäre hier wirklich praktisch :D  
Alverde Körperbutter Macadamia: Diese Körperbutter muss ich alle zwei Wochen nachkaufen, weil sie bei mir einfach so schnell leer geht. Ich weiß gar nicht mehr, wie lange ich die schon benutze, sicher jeden Tag seit 5 Jahren. Manchmal würde ich die Körperbutter am liebsten essen...
Kokosöl: Nach dem Rasieren oder wenn ich besonders trockene Hautstellen (im Winter) habe, kommt das Kokosöl zum Einsatz. Generell kann ich Körperöle nur empfehlen.

Haarpflege 
Alverde Shampoo Mandel Argan: Tolles Shampoo, das weiche Haare macht. Allerdings wechsel ich Shampoos sehr gerne und hab meistens zwei verschiedene zu Hause. Das möchte ich natürlich ändern.  
Kokosöl: Jap, schon wieder! Alle meine Haarkuren habe ich aufgebraucht und benutze jetzt nur noch Kokosöl für meine Haarspitzen. Am besten funktioniert es, wenn ich über Nacht das Öl in die Haare gebe und es am Morgen beim Haarewaschen dann ausspüle.


Mein Lieblingsdeo ist von Wolkenseife in der Richtung Perfect Day. <3 Die Liste mit den Inhaltsstoffen ist sehr übersichtlich und es riecht unglaublich gut (nach Nivea Creme). Nicht bei allen funktioniert das (aluminiumfreie) Deo, aber ich komme sehr gut damit zurecht. Mein Freund benutzt es auch total gerne. :D



Nein, dieser Post ist (leider, leider) nicht von Alverde gesponsert. Aber ich glaube, die Marke ist für viele der erste Anläufer, wenn man auf Naturkosmetik umsteigen möchte. Bei der Handcreme bin ich mir nicht sicher, ob ich die nicht auch einfach durch die Bodybutter ersetzen könnte. Allerdings ist das für unterwegs nicht so praktisch. Genauso geht es mir mit meiner Augencreme: Sinnvoll oder ersetzbar? Fertig bin ich mit meiner Umstellung also noch lange nicht, aber der Weg fühlt sich schon einmal richtig an. :) 

TIPPS FÜR EINE MINIMALISTISCHE PFLEGE

1. Aussortieren & Aufbrauchen: Alles was ihr nicht wirklich braucht oder benutzt am besten verschenken, aufbrauchen oder im Notfall entsorgen. Beim Aussortieren ehrlich mit sich sein! 
2. Produkte benutzen, die man vielseitig verwenden kann, wie z.B. Heilerde oder Kokosöl. Duschgel kann man z.B. auch als Handseife benutzen. Schon steht weniger im Bad rum und ihr minimiert den Plastemüll.
3. Peelings selbst herstellen: Aus Öl mit Zucker oder Salz. Die Zutaten hat man meistens sowieso zu Hause. Dadurch spart man Geld und zusätzliche Verpackungen.
4. Qualität statt Quantität: Weniger Reinigen und Pflegen, dafür hochwertige Pflege benutzen. Das bedeutet auch, auf eine übersichtliche Inhaltstoffliste zu achten. Natürliche Öle bestehen meistens nur aus einem Stoff und können vielseitig verwendet werden.
5. Auf eine gesunde Lebensweise achten: Wer nicht raucht oder trinkt, oft an der frischen Luft ist,  negativen Stress meidet und sich gesund ernährt, braucht keine 20 Pflegeprodukte. :)

Whooow, das war viel. Erstmal Applaus, wenn ihr es bis hier unten durchgehalten habt. :D
Ich hoffe der Post war für den ein oder anderen interessant. Natürlich würde mich jetzt interessieren:
Wie steht ihr zur minimalistischen Pflege? Habt ihr Tipps? Gibt es Produkte, die ihr vielseitig benutzt? Oder haltet ihr vielleicht gar nichts von dem Prinzip? Könntet ihr auf einige Produkte verzichten? Ich freue mich sehr über eure Kommentare.

DIY

DIY: (Elefanten-)Tassenkerze

3/02/2015

Ich muss gestehen, dass ich dieses DIY eigentlich um die Weihnachtszeit letzten Jahres vorstellen wollte. Schließlich passen Kerzen doch am besten zu Weihnachten und Winter. Jedoch war ich damals mit dem Ergebnis nicht hundertprozentig zufrieden und hatte die Idee dann erstmal verworfen. Vor ein paar Wochen habe ich dann aber diese super tolle Elefantentasse bei Tiger gefunden und war wieder motiviert die Kerzenidee umzusetzen. Und was passt besser zu Elefanten, als Rosa und Vanilleduft? Nichts. Sag ich doch. Daher seht ihr hier jetzt meine rosafarbene Vanilleduft-Elefanten-Tassenkerze.








Kerzen selbst gießen ist eigentlich kinderleicht, man braucht nur die richtigen Materialien und dann kann nichts schief gehen. ;) Ihr könnt natürlich irgendeine Tasse nehmen, die euch gefällt. Auf Pinterest gibt es so viele schöne Ideen. Ich mag auch diese Vintage Teacup Candles, aber die passen einfach momentan nicht zu meiner schlichten Einrichtung.

Ihr braucht:
kleines Teelicht
Tasse
Kerzenwachs(Granulat)
Kerzendocht (hab ich leider vergessen zu fotografieren ^^)
Duftöl für Kerzen
Wachsfarbpigment
alte Dose










Anleitung:

  1. Ein Teelicht anzünden und warten bis das Wachs sich etwas verflüssigt, dann auspusten. Den Docht kurz in das heiße Wachs halten. Mit dem noch flüssigen Wachs könnt ihr jetzt den Docht am Boden der Tasse festkleben. Mit Hilfe von Stiften oder Pinseln den Docht an der richtigen Stelle halten (wie auf dem rechten Bild oben). Darauf achten, dass der Docht mittig sitzt, damit die Kerze später gleichmäßig abbrennt.
  2. 1 ½ Tassen Wachs in einer alten Aludose im Wasserbad langsam schmelzen lassen.
  3. Etwas Farbpigment abschneiden (meins ist Rot, damit ich Rosa bekomme, habe ich nur ca. 1/5  des Pigments benutzt) und zu dem Wachs geben.
  4. Ein paar (ca. 12) Tropfen  Kerzenduftöl zu dem Wachs hinzugeben.
  5. Wenn das Wachs flüssig ist, vom Herd runternehmen und dann vorsichtig in die Tasse gießen. 
  6. Nun ca. 2 Stunden warten, bis das Wachs komplett fest ist. Docht zurecht schneiden & Fertig!

 Ihr könnt statt Vanilleduftöl auch Lavendel-, Rosen- oder Calenduladuftöl benutzen. Ihr müsst nur darauf achten, dass man das Öl für Kerzen benutzen darf.


Tipp: Das Wachs ist natürlich wenn es flüssig ist erstmal viel dunkler. Wenn ihr wissen wollt ob euer Wachs wirklich beim Trocknen die Farbe bekommt, die ihr erzielen wollt, nehmt einfach einen alten Löffel und schöpft ein kleines bisschen Flüssigwachs aus der Dose, tropft es auf ein weißes Papier und lasst es kurz trocknen. Wenn die Farbe zu dunkel ist, gebt einfach noch etwas weißes Wachs hinzu. 


Wenn ich es mir recht überlege, passen Kerzen eigentlich immer. Auch im Frühling und Sommer. ;) Besonders Vanillekerzen könnte ich den ganzen Tag über riechen. :)


Wer fürs Kerzen selbst gießen zu faul ist, für den habe ich hier noch eine super einfache Idee, die ich auf Pinterest entdeckt habe: Washitape Teelichter. :) Tape um das Teelicht kleben und schon sieht alles fancy aus. :D








Ich wünsche euch allen einen guten Start in die Woche und natürlich in den März! :)