Essen

Kokosbällchen

11/23/2014

Zum Geburtstag meines Vaters wollte ich unbedingt Süßigkeiten selber machen. Am besten sollten sie einigermaßen gesund sein, was er aber nicht herausschmecken sollte - denn er ist nicht so der Fan von "gesundem" Essen. ;) Ich habe mich für Kokosbällchen und Espresso-Haselnusspralinen entschieden. Wie man die Kokospralinen macht, zeige ich euch heute. 


Wie immer ist das Rezept super einfach und besteht nur aus wenig Zutaten. Ich muss ehrlich zugeben, dass ich nicht exakt aufgeschrieben habe, wie viel ich von den Zutaten benutzt habe. Das passiert besonders, wenn ich relativ spontan etwas zusammenmische. Hier also meine Schätzung:

Zutaten (bei mir kommen ca. 12 Bällchen heraus, je nach dem wie groß ich sie haben will) :

- ca. 150 Gramm gemahlene Mandeln
- ca. 100 - 150 Gramm Kokosraspeln
- 200 Gramm Datteln
- 350 Gramm dunkle Schokolade
(alternativ, zuckerfrei: Kokosöl mit etwas Kakao und Süßungsmittel der Wahl im Wasserbad schmelzen und wie Kuvertüre benutzen)

Anleitung:

1. Datteln mit etwas Wasser pürieren
2. Dattelmus mit Mandeln und Kokosraspeln vermischen bis eine formbare Masse/Teig entsteht (eventuell noch mehr Mandeln und Kokosraspeln hinzugeben, wenn die Masse zu flüssig ist. Wenn die Masse zu bröselig ist, Wasser hinzugeben)
3. Teig zu kleinen Kugeln rollen, in der Zwischenzeit Kuvertüre schmelzen
4. Kugeln kurz im Kühlschrank ruhen lassen
5. Kugeln in geschmolzene Schokolade tauchen und mit Kokosraspeln verzieren








Ich finde sie schmecken wirklich sehr nach Bountys (abgesehen von der Konsistenz) und ich liebe Bountys - leider ist da viel zu viel Zeug drin, was nicht sein muss. Wem das Rezept zu süß ist, der kann wie oben bereits geschrieben, die Kuvertüre auch selber machen (mir war die aber viel zu herb, mein Freund mochte die aber gerne) oder man kann auch weniger Datteln nehmen und stattdessen Sojamilch oder Wasser hinzugeben.
Außerdem könnt ihr statt Bällchen auch Quadrate, Dreiecke, Achtecke, Katzen,...., Blumen, berühmte Bauwerke, Raumschiffe, eine Winterlandschaft oder Bountys formen. ^^

Cashews

Scharfes Paprika-Cashew-Pesto

11/16/2014

Ich mag minimalistische, schnelle Gerichte mit natürlichen Zutaten. Man kann fast nichts falsch machen und hat auch an stressigen Tagen genügend Zeit, ohne viel Aufwand etwas leckeres zu kochen. Saucen, Pestos und Aufstriche mache ich am liebsten - es macht einfach Spaß ein paar Zutaten im Mixer zusammenzuwerfen.

!!! Aber vor einem Rezept muss ich euch unbedingt warnen: Macht niemals - NIEMALS - eine Walnuss-Tomaten-Soße! Denkt nicht einmal daran - stopp - hört auf. Vorgestern habe ich mit dieser Katastrophe aller jemals erfundenen Soßen rumexperimentiert...und ich kann es nicht mehr rückgängig machen, es ist geschehen - es war eklig und nein, niewieder darf eine Menschenseele so etwas zubereiten!!!

(Achtung - Überleitung)


Dafür stelle ich euch heute ein gelungenes Pesto vor und zwar: ein scharfes 6-Zutaten-Paprika-Cashew-Pesto. An dem Namen muss ich noch feilen: "Power Pesto" oder irgendwas cooles. Ja, Pesto ist cool. So.

Wie der Name schon sagt, besteht das Pesto hauptsächlich aus Cashewkernen und Paprika. Cashewkerne sind toll, weil sie so vielfältig sind. Wenn man sie mit etwas Wasser mixt, entsteht ein sehr cremiges Mus (von allen Nüssen finde ich Cashews am einfachsten zum Mixen). Mit diesem Mus kann man z.B. Suppen und Soßen cremiger machen. Im Pesto kann man Pinienkerne mit ihnen ersetzen und Aufstriche schmecken auch gleich viel besser mit etwas Cashews.

Die Herstellung ist super einfach:

1. Eine gelbe und eine rote Paprika in grobe Stücke schneiden
2. 100 - 120 Gramm Cashewkerne, 4 EL Sonnenblumenkerne, ca 2 - 3 EL Tomatenmark und die Paprika im Mixer oder mit dem Pürierstab mit wenig Wasser zu einem Pesto vermixen
3. Mit Salz, Pfeffer und reichlich Cayennepfeffer würzen

Optional: 2 zerdrückte Knoblauchzehen dazugeben (Ich finde, das macht das Pesto noch mal extra lecker!!!)

Am Ende bekommt man dann ungefähr 400 - 500 Gramm Pesto heraus. Eine einzelne Person könnte sich wahrscheinlich eine Woche von dem Pesto ernähren. :D
Ganz klassisch kombiniert mit Nudeln oder mit Reis, aber auch als Brotaufstrich und Dip macht sich das Pesto super.

Jetzt muss ich nur noch eine Variante finden, um das Pesto haltbar zu machen. In einigen Foren habe ich gelesen, dass man einfach Öl auf die Oberfläche geben soll. Habt ihr damit Erfahrungen?


Einen schönen Sonntag wünsche ich euch!