Essen

Grüne Smoothies für Anfänger

12/25/2014

Gerade ist eigentlich die Zeit für Kekse, Lebkuchen, Marzipan und Schokolade, aber ich habe eigentlich hauptsächlich Lust auf grüne Smoothies. :D Sehr unweihnachtlich! Naja, seht diesen Post einfach als nachweihnachtlichen "Detox". Wenn wir uns dann alle nur noch über den Boden kugeln, ist vielleicht ein Smoothie-Tag gar keine so schlechte Idee. :D


Ein grüner Smoothie ist ein Getränk aus püriertem grünen Blattgemüse und verschiedenem Obst.
Auf der einen Seite sind grüne Smoothies gesund und superleicht herzustellen, auf der anderen Seite ist es gerade für Anfänger, die den "gesunden" Geschmack noch nicht so mögen, schwierig dieses grüne Püree überhaupt anzurühren. So zumindest meine Erfahrung. Zu Beginn ist es also sehr sinnvoll, erst einmal sehr viel Obst und weniger Gemüse zu kombinieren. Mit dem richtigen Obst schmeckt man das Blattgemüse auch gar nicht mehr so sehr heraus - also einfach mal ausprobieren. ;)

Mit einer Hand voll Spinat, Grünkohl oder Feldsalat kann man als Basis für den Smoothie eigentlich nichts falsch machen. Wählt am besten ein bis zwei grüne Zutaten und mixt diese mit zwei bis drei Obststücken. Ich merke, dass mir solche Smoothies mittlerweile viel zu süß sind, denn ich habe mich ziemlich schnell an den "grünen" Geschmack gewöhnt und will immer mehr. :D Mit der Zeit kann man also immer mehr grünes Gemüse dazu packen und dafür weniger Obst nehmen.
Avocado ist immer gut geeignet, um den Smoothie cremiger zu machen. Auf Bananen würde ich ebenfalls nicht verzichten, weil sie sehr viel Süße geben. Experimentiert ebenfalls mit gefrorenen Früchten (wie z.B. Mango, Ananas, Himbeeren, Blaubeeren usw.). Besonders im Sommer ist ein kalter Smoothie eine super Zwischenmahlzeit. Statt frischen Zitronen kann man Zitronensaft auch in der Flasche kaufen und im Kühlschrank aufbewahren. Wer möchte kann auch noch Chiasamen oder Leinsamen hinzufügen.









So, natürlich möchte ich euch jetzt noch zwei Rezepte geben, die besonders für Anfänger geeignet sind:

Grüner Mango-Apfel-Smoothie

- 1 Handvoll Spinat
- 1/2 Avocado
- 1 Apfel
- 1 Banane
- 1 frische Mango oder ein paar Stücke gefrorene Mango
- 1 EL Zitronensaft
- 2 Tassen Wasser oder Tee (Achtung: Flüssigkeit, die zum Mixen benötigt wird, ist immer abhängig vom Mixer. Wenn es nicht gut mixt, gebt einfach mehr Wasser hinzu.)
Optional: etwas Magosoße (z.B. von Alnatura)

Grüner Ananas-Gurken-Smoothie

- 1 Handvoll Feldsalat
- 1/2 Gurke
- 1 Banane
- Saft einer Orange
- 1 EL Zitronensaft
- 1/2 Ananas (oder Ananas aus dem Glas, am besten ohne Zuckerzusatz)
- 2 Tassen Wasser oder Tee

Alternativ habe ich euch auch ein Rezept für einen Rote Bete-Smoothie hier gepostet. :)

Am Ende bleibt natürlich noch die Frage offen, wieso man grüne Smoothies überhaupt trinken sollte? Wieso nicht einfach das ganze Obst und Gemüse so essen? Natürlich kann man das auch machen. Aber ich finde es an manchen Tagen wesentlich leichter (und leckerer) einen Smoothie zu trinken, als Salat zu essen. Persönlich schaffe ich es so, fast jeden Tag etwas rohes Gemüse und Obst in meinen Speiseplan zu integrieren. Außerdem macht es Spaß, verschiedene Obst- und Gemüsesorten zu kombinieren und zu sehen, was für interessante Geschmacksmischungen herauskommen. :)

Jetzt im Winter gibt es übrigens wieder ganz viel Grünkohl. Also ran an die Mixer und los gehts!
Außerdem wünsche ich noch allen viel Spaß bei der großen Weihnachtsfresserei. :)

Alles Andere

Herbst/Winterpflege - Gesichtspflege

12/21/2014

Generell versuche ich meine Hautpflege relativ minimalistisch zu halten - relativ, weil ich im Vergleich zu meinen drei männlichen Mitbewohnern, die jeweils ein Deo, ein Duschgel und ein Shampoo im Badezimmer stehen haben, wahrscheinlich wie ein Hautpflegejunkie rüber komme. ;) Ganz ehrlich, wie machen Männer das???

Bestandteile: Jojobaöl*, Mandelöl*, Pfirsichkernöl, Hagebuttenkernöl*, Fettsäuren aus Kokosöl, Apfelkern-Extrakt, Duftstoffmischung**

Ich habe eigentlich eine relativ normale Haut, die eher zur Trockenheit neigt. Deshalb suche ich nach sehr feuchtigekeitsspendenden Pflegeprodukten. Cremes haben bei mir irgendwie nie so gewirkt, wie ich es mir erhofft hatte - entweder zogen sie zu schnell ein (so dass man nichts mehr von ihnen spürte), oder zu langsam, oder sie hatten einfach schlechte Inhaltsstoffe oder trockneten meine Haut aus. Die meisten konventionellen Pflegeprodukte ließen meine Haut zwar schön aussehen, aber ich hab schnell gemerkt, dass sie nicht richtig pflegten. Irgendwann habe ich mich dann durch Naturkosmetikprodukte durchgetestet und bin bei Ölen hängengeblieben. Meine Favoriten sind insbesondere Mandel-, Kokos- und Wildrosenöl.
Von dem Alverde Wildrosenöl (ist übrigens vegan) gebe ich mit der Pipette ungefähr zwei Tropfen auf meine Handflächen und verteile das Öl zusammen mit etwas Wasser auf meinem Gesicht. Am schnellsten zieht das Öl auf der feuchten Haut ein. Eine Zeit lang habe ich das Öl zusammen mit purem Aloe vera-gel (was gerade leider alle ist) in die Haut einmassiert, was meiner Haut richtig gut getan hat.
Ja und das war es auch schon an Produkten die ich auf mein Gesicht schmiere. ^^ Zum Abschminken nehme ich immer Kokosöl und ein Waschgel (da teste ich aber noch rum).


Ich kann das Gesichtsöl, aber auch generell Öle sehr empfehlen. Was benutzt ihr so?

Essen

Comfort Food: Scharfe Kokossuppe mit Süßkartoffel

12/15/2014

Ich glaube, jeder Mensch braucht ab und zu eine Art "Comfort Food" - also Essen, das einen glücklich macht, mit dem man schöne Erinnerungen verbindet und welches schlechte Tage einfach etwas angenehmer macht. 
Vor ein paar Jahren noch, war mein Comfort Food eindeutig eine riesige Pizza mit 10 Tonnen Käse. 
Zum Glück ist das heute nicht mehr so und ich achte (manchmal mehr, manchmal weniger) darauf, was in meinen Körper rein darf. Was ich mittlerweile immer einer großen Käsepizza vorziehen würde, ist mein momentanes Lieblingsgericht: Eine scharfe Kokossuppe mit Bohnen (oder Linsen) und Kartoffeln, Möhren und Süßkartoffeln. 
Zutaten (für 2 Personen):

- 1 Zwiebel
- 1 große Süßkartoffel
- 4 Möhren
- 6 mittlere Kartoffeln
- Gemüse nach Wahl (z.B. etwas Brokkoli, Erbsen, Grünkohl oder Spinat)
- 1 Dose Kokosmilch
- Kidneybohnen aus der Dose
- Tomatenmark
- Cayenne-Pfeffer, Salz, Pfeffer, Kurkuma
- 300 ml Wasser
-2 Knoblauchzehen

Zubereitung:
1. Zwiebeln schneiden und anbraten, mit 300 ml Wasser und der Dose Kokosmilch ablöschen
2. Das Gemüse in Würfel schneiden und in das kochende Wasser geben
3. So lange kochen bis das Gemüse weich ist (oder bissfest, wie man es mag) (ca. 15 Minuten)
4. Gewürze hinzugeben und mit Tomatenmark die Suppe leicht andicken
5. Den Knoblauch mit einer Presse in die Suppe geben
6. Die Kidneybohnen abtropfen und dann in die Suppe geben (alternativ: gekochte, rote Linsen)

Auf den Bildern seht ihr noch etwas Reis, der noch dringend verarbeitet werden musste. ;)

Was ist euer Comfort Food? Habt ihr überhaupt eins?

Essen

Rote Bete-Ingwer-Smoothie

12/10/2014

In meiner Nähe gibt es so ein Café, an dem ich seit gefühlten 1000 Jahren immer vorbeilaufe und mir denke: "Ach, das sieht aber schön und gemütlich aus, sollte ich mal rein gehen". Als ich letztens dann noch ein Schild vor dem Laden mit "Smoothies" und irgendwas mit "vegetarisch" und "glutenfrei" entdeckt habe, ist es um mich geschehen. Mich kann man mit so etwas schnell begeistern, besonders wenn es nicht nur den Standard-Kaffee und Kuchen gibt. :D
Nicht nur die wunderschöne Einrichtung des Cafés hat mich (und meinen Freund) überzeugen können, sondern auch die angebotenen Kuchen und Getränke. Unter anderem haben wir dort einen Rote Bete-Rhabarber-Ingwer-Smoothie getrunken, den ich so lecker fand, dass ich ihn sofort zu Hause nachmachen musste.

Rhabarber habe ich gerade nicht finden können, deshalb habe ich das einfach weggelassen. Es schmeckt somit nicht exakt so wie in dem Café, aber trotzdem sehr gut. Ok, Rote Bete muss man schon mögen oder einfach sehr experimentierfreudig sein. ;) Ich mag den Geschmack, er ist eben etwas außergewöhnlich.

Rezept:

- 1 Rote Bete
- 2 Bananen
- 1 Apfel
- 4 EL Zitronensaft
- Handvoll gefrorene Himbeeren
- Ingwer (nach persönlichen Geschmack)


Alles im Mixer auf höchster Stufe mixen. Die Rote Bete am besten in Würfel schneiden und etwas Wasser hinzufügen. Am leckersten schmeckt der Smoothie kalt. 


Das Café Tumabé in Berlin-Schöneberg ist sehr zu empfehlen. Viele der Süßigkeiten/Kuchen sind vegan, roh und/oder glutenfrei - also auch was für Allergiker & Veganer. Wir hatten einen richtig tollen rohen Matcha Cheesecake und einen Birnen-Marzipan-Kuchen. Es gibt außerdem eine Auswahl an Pflanzenmilch z.B. Soja- oder Kokosmilch. Natürlich sind die Preise etwas höher - ein kleines Stück Kuchen kostet um die 3 Euro - aber es lohnt sich!

Habt ihr schon einmal etwas mit Roter Bete gekocht? Ich kannte bis jetzt Rote Beete eigentlich nur aus dem Glas. ^^°

Alles Andere

November Favoriten

12/04/2014

Irgendwie dauert es bei mir immer ewig, bis ich in Weihnachtstimmung komme. Obwohl ich gerade ganz fleißig am Dekorieren meines Zimmers bin, habe ich nicht mal Lust auf Plätzchen backen oder den Weihnachtsmarkt. Meistens beginnt das erst wenn der erste Schnee fällt - wann auch immer das passieren wird. Vielleicht muss ich dann im Januar alleine für mich Weihnachten feiern? ^^ 
Doch jetzt ist ersteinmal Favoritenzeit! Hier seht ihr alle Dinge die ich im November gelesen, gegessen, geschaut, getrunken und geliebt habe.

1. Aroma Pflegeöl Kokos von AlverdeBeginnen wir mal mit dem Pflegeöl von Alverde: ich mag Körperöle sehr gern, weil sie sich so leicht verteilen lassen, meistens gut einziehen und sehr reichhaltig pflegen. Das Öl von Alverde macht da einen sehr guten Job. Es zieht relativ schnell ein und macht die Haut richtig weich. Doch am besten an dem Öl finde ich den Geruch - Kokos und Vanille. Das Öl riecht nicht künstlich oder penetrant, sondern irgendwie beruhigend und winterlich (trotz des Kokos). Er bleibt außerdem sehr lange auf der Haut. Es sind viele verschiedene Öle enthalten: Sonnenblumenöl, Sojaöl, Traubenkernöl, Mischung ätherischer Öle, Kokosextrakt, Olivenöl, Mandelöl und Vitamin E. 

2. Schon wieder ein Lippenpflegestift in meinen Favoriten ;)
Aber der hier wurde mir nachträglich zum Geburtstag geschenkt, von der tollen Julia - die immer genau weiß, über was ich mich freue. Er riecht nach diesen total scharfen Hustenbonbons mit Kirschgemack, wisst ihr welche ich meine? :D Dafür, dass sich der Pflegestift sehr leicht und unklebrig auf den Lippen anfühlt, pflegt er aber sehr reichhaltig. Er basiert auf Bienenwachs und Kokosöl.








3. Die Weihnachtsausgabe der Flow & Lieblingszitate
Bereits den letzten Monat habe ich von dieser wundertollen Zeitschrift geschwärmt und auch die neuste Ausgabe hat mich nicht enttäuscht. Besonders die Artikel über Kreativität und das Kind in dir sind sehr gelungen und haben vieler meiner Gedanken widergespiegelt.

Meine Lieblingszitate aus der Ausgabe:
"Wichtig ist auch, dass du keine Scheu davor hast, Fehler zu machen. Du musst bereit sein zu scheitern."
"Es macht uns nicht glücklich, das perfekte Leben anzustreben - weil es von vornherein Unzufriedenheit in sich trägt."










4. Begin againvon John Carney
Die Vorschau des Films vereinte so ziemlich alles, was mich an einem Film stören könnte: einen ultra kitschigen Titelsong, eine vorhersehbare Story und einen bekloppten deutschen Titel (Can a song safe your life - wirklich jetzt?) Und trotzdem, da ich den ersten Film des Regisseurs so gut finde, wollte ich ihn mir dann doch anschauen - und siehe da: der englische Titel ist eigentlich doch ganz nett, die Story ist dann doch ganz anders als gedacht, die Dialoge sind toll und der Soundtrack läuft mittlerweile rauf und runter bei mir. ^^ Ja, da lernt man mal wieder, dass man Filme nicht anhand der Vorschau verurteilen sollte.

5. Ernährungsplan von Dr. Jacobs
Menschen schauen mich immer wieder seltsam an, wenn ich sage, dass ich mich in meiner Freizeit zu verschiedenen Ernährungsweisen belese. Ich finde es einfach spannend wie sich verschiedene Lebensmittel auf den Körper auswirken und wie man mit einer entsprechenden Ernährung Krankheiten verhindern und heilen kann. Dr. Jacobs schreibt in seinem Buch über die positiven Auswirkungen einer pflanzenbasierten Ernährung auf die Gesundheit und zeigt wie Lebensmittel die Insulinproduktion im Körper beeinflussen. Er und seine Frau haben durch die Ernährungsumstellung nun ihre idealen Blutwerte und ein gesundes Gewicht erreicht - wenn das nicht für sich spricht. ;)
Alle Tipps kann man gut im Alltag umsetzen - also keine Diät oder endlose Fitnessprogramme.
Die PDF kann man sich hier kostenlos downloaden. Das ganze Buch habe ich noch nicht gelesen, werde ich aber demnächst noch nachholen.



6. Mangosoße, Tee und MandarinenAuf Plätzchen und Weihnachtssüßigkeiten habe ich gerade noch gar keine Lust, dafür esse ich gerade unheimlich gerne indische Gerichte, wie Linsen mit Kokossoße und Reis. :D Mandarinen sind aber vielleicht dafür ein bisschen weihnachtlich. ^^ Die Mangosoße von Alnatura habe ich wieder entdeckt und nutze sie gerne für grüne Smoothies, wenn gerade mal nur wenig Obst in der Nähe ist.
Mein liebster (auch sehr unweihnachtlicher) Tee ist der von Cupper. Der nicht nur durch seine unglaublich schöne Verpackung überzeugen kann, sondern auch durch seinen Geschmack nach Pfefferminz und Süßholz. :3

Was sind eure Favoriten im November? Ich freue mich immer über Kommentare. :)

DIY

Sonntags DIY - Geschenkverpackung für Süßigkeiten & co.

11/30/2014

Ich weiß nicht, ob man das langsam merkt: ich experimentiere wirklich gerne mir Süßigkeiten. :D
Meine Mitbewohner und Freunde müssen regelmäßig von meinen Kreationen kosten - ob sie wollen oder nicht. :D Zum Glück klappen auch die meisten Experimente, die ich mache (abgesehen von einem Zucchinikuchen, den ich mal gebacken habe...). Dieses Jahr verschenke ich auch ein paar der Süßigkeiten an meine Eltern und Freunde und wollte die natürlich in einer relativ schönen, aber simplen Verpackung...verpacken (Verpackung verpacken?^^). Hier seht ihr jetzt das Endergebnis und falls ihr das ganze nachbasteln wollt, gibt es auch eine Mini-Anleitung. :D

Ja, und wieso nicht so tun, als hätte man einen eigenen Süßigkeitenladen? Man soll ja immer nach den Sternen greifen, oder so. Meine WG-Küche wurde nun einfach mal geupgradet zur Chocolaterie. :D
Zuerst wollte ich eigentlich eine richtige Pralinenschachtel basteln, aber als ich diese Papiertüten im Bastelladen gesehen habe, da hatte ich eine Vision. Und plötzlich saß ich schon am Schreibtisch und bastelte Wimpel und schnitt buntes Klebeband zurecht. So schnell kann es gehen.

Ihr braucht buntes Klebeband a.k.a. Washi tape, eine Baumwollkordel, buntes Papier, Papiertüten und eine Idee, was ihr auf die Tüten schreiben wollt.

Insgesamt müsst ihr 4 Löcher in die Papiertüte schneiden. Dann die Kordel durchfädeln und ein paar Rauten ausschneiden, die ihr an die Kordel klebt. Ich habe einfach ein Blatt gefalten und dann ein Dreieck herausgeschnitten. Somit konnte ich sie ganz einfach an der Kordel befestigen.


Auf der anderen Seite mach ihr einfach einen Knoten und eine hübsche Schleife. Die Pralinen habe ich dann noch in eine kleine durchsichtige Frischhaltetüte verpackt und diese dann in die Papiertüte gelegt.
Als letztes könnt ihr dann noch per Hand eure Tüte beschriften/bemalen oder spielt in Photoshop (oder einen anderen Programm) mit ein paar schönen Schriften und Pinseln herum. Hier meine Beispiele:

Und Schriften könnt ihr euch kostenlos bei verschiedenen Seiten runterladen, sucht einfach mal nach "free fonts".
Dann einfach noch ausdrucken, ausschneiden und mit Washi Tape verzieren und fertig.

Rezepte für die Bällchen findet ihr übrigens hier und hier. Ich hoffe ich konnte euch ein bisschen inspirieren. :)

Essen

Espresso-Haselnuss-Bällchen

11/26/2014

Heute gibt es das Rezept für die zweiten "Pralinen", die ich meinem Vater zum Geburtstag geschenkt habe: Espresso-Haselnuss-Bällchen. Ehrlich gesagt mag ich Schokolade mit Kaffeegeschmack überhaupt nicht, aber die waren ja auch nicht für mich und man kann den Espresso auch ganz einfach weglassen. 


Die Pralinen stellt man nach dem gleichen Prinzip wie die Kokosbällchen und meine Dattelbrownies her, die ich hier schon einmal vorgestellt habe.

Zutaten:

- 200 Gramm gemahlene Mandeln
- 200 Gramm Datteln
- 5 EL Kakao (oder auch mehr - ich nehme immer richtig viel ^^)
- 100 Gramm gehackte Haselnüsse
- 1/2 Tasse Espresso oder vier EL aufgebrühten Kaffee (optional)


Zubereitung:

1. Datteln mit etwas Wasser (ca. 5 EL) pürieren (mit dem Pürierstab funktioniert das bei mir am besten) bis ein Mus entsteht
2. Dattelmus mit den Mandeln und der Hälfte der Haselnüsse vermischen
3. Espresso oder 4 EL aufgebrühten Kaffee hinzugeben (Optional)
4. Kakaopulver hinzufügen bis ein gut formbarer Teig entsteht (falls man zu viel erwischt und die Masse zu trocken wird, etwas Wasser hinzugeben)
5. Kleine Bällchen formen und in den restlichen Haselnusskernen wälzen, eventuell die Haselnusskerne leicht in den Teig drücken, damit sie besser haften
6. Bis zum Verzehr am besten im Kühlschrank aufbewahren


Ich muss ehrlich sagen, seitdem ich Datteln kenne (und das erst seit einem halben Jahr), süße ich fast alles mit ihnen. Dadurch fällt es mir viel leichter, Süßigkeiten und Kuchen ohne Industriezucker herzustellen. Wer Datteln bis jetzt noch nicht ausprobiert hat, sollte es unbedingt mal tun. Datteln haben eine sehr neutrale Süße, viele Balaststoffe und Vitamine. Fertiges Dattelmus gibt es z.B. auch von der Marke Arche in Bioläden, bis jetzt habe ich aber immer nur eigenes hergestellt - weil der Aufwand wirklich ziemlich gering ist.

Die Haselnüsse kann man auch gut gegen Paranüsse, Cashewkerne, Mandeln oder Kokosraspeln austauschen. Probiert einfach ein bisschen rum. ;)

Essen

Kokosbällchen

11/23/2014

Zum Geburtstag meines Vaters wollte ich unbedingt Süßigkeiten selber machen. Am besten sollten sie einigermaßen gesund sein, was er aber nicht herausschmecken sollte - denn er ist nicht so der Fan von "gesundem" Essen. ;) Ich habe mich für Kokosbällchen und Espresso-Haselnusspralinen entschieden. Wie man die Kokospralinen macht, zeige ich euch heute. 


Wie immer ist das Rezept super einfach und besteht nur aus wenig Zutaten. Ich muss ehrlich zugeben, dass ich nicht exakt aufgeschrieben habe, wie viel ich von den Zutaten benutzt habe. Das passiert besonders, wenn ich relativ spontan etwas zusammenmische. Hier also meine Schätzung:

Zutaten (bei mir kommen ca. 12 Bällchen heraus, je nach dem wie groß ich sie haben will) :

- ca. 150 Gramm gemahlene Mandeln
- ca. 100 - 150 Gramm Kokosraspeln
- 200 Gramm Datteln
- 350 Gramm dunkle Schokolade
(alternativ, zuckerfrei: Kokosöl mit etwas Kakao und Süßungsmittel der Wahl im Wasserbad schmelzen und wie Kuvertüre benutzen)

Anleitung:

1. Datteln mit etwas Wasser pürieren
2. Dattelmus mit Mandeln und Kokosraspeln vermischen bis eine formbare Masse/Teig entsteht (eventuell noch mehr Mandeln und Kokosraspeln hinzugeben, wenn die Masse zu flüssig ist. Wenn die Masse zu bröselig ist, Wasser hinzugeben)
3. Teig zu kleinen Kugeln rollen, in der Zwischenzeit Kuvertüre schmelzen
4. Kugeln kurz im Kühlschrank ruhen lassen
5. Kugeln in geschmolzene Schokolade tauchen und mit Kokosraspeln verzieren








Ich finde sie schmecken wirklich sehr nach Bountys (abgesehen von der Konsistenz) und ich liebe Bountys - leider ist da viel zu viel Zeug drin, was nicht sein muss. Wem das Rezept zu süß ist, der kann wie oben bereits geschrieben, die Kuvertüre auch selber machen (mir war die aber viel zu herb, mein Freund mochte die aber gerne) oder man kann auch weniger Datteln nehmen und stattdessen Sojamilch oder Wasser hinzugeben.
Außerdem könnt ihr statt Bällchen auch Quadrate, Dreiecke, Achtecke, Katzen,...., Blumen, berühmte Bauwerke, Raumschiffe, eine Winterlandschaft oder Bountys formen. ^^

Cashews

Scharfes Paprika-Cashew-Pesto

11/16/2014

Ich mag minimalistische, schnelle Gerichte mit natürlichen Zutaten. Man kann fast nichts falsch machen und hat auch an stressigen Tagen genügend Zeit, ohne viel Aufwand etwas leckeres zu kochen. Saucen, Pestos und Aufstriche mache ich am liebsten - es macht einfach Spaß ein paar Zutaten im Mixer zusammenzuwerfen.

!!! Aber vor einem Rezept muss ich euch unbedingt warnen: Macht niemals - NIEMALS - eine Walnuss-Tomaten-Soße! Denkt nicht einmal daran - stopp - hört auf. Vorgestern habe ich mit dieser Katastrophe aller jemals erfundenen Soßen rumexperimentiert...und ich kann es nicht mehr rückgängig machen, es ist geschehen - es war eklig und nein, niewieder darf eine Menschenseele so etwas zubereiten!!!

(Achtung - Überleitung)


Dafür stelle ich euch heute ein gelungenes Pesto vor und zwar: ein scharfes 6-Zutaten-Paprika-Cashew-Pesto. An dem Namen muss ich noch feilen: "Power Pesto" oder irgendwas cooles. Ja, Pesto ist cool. So.

Wie der Name schon sagt, besteht das Pesto hauptsächlich aus Cashewkernen und Paprika. Cashewkerne sind toll, weil sie so vielfältig sind. Wenn man sie mit etwas Wasser mixt, entsteht ein sehr cremiges Mus (von allen Nüssen finde ich Cashews am einfachsten zum Mixen). Mit diesem Mus kann man z.B. Suppen und Soßen cremiger machen. Im Pesto kann man Pinienkerne mit ihnen ersetzen und Aufstriche schmecken auch gleich viel besser mit etwas Cashews.

Die Herstellung ist super einfach:

1. Eine gelbe und eine rote Paprika in grobe Stücke schneiden
2. 100 - 120 Gramm Cashewkerne, 4 EL Sonnenblumenkerne, ca 2 - 3 EL Tomatenmark und die Paprika im Mixer oder mit dem Pürierstab mit wenig Wasser zu einem Pesto vermixen
3. Mit Salz, Pfeffer und reichlich Cayennepfeffer würzen

Optional: 2 zerdrückte Knoblauchzehen dazugeben (Ich finde, das macht das Pesto noch mal extra lecker!!!)

Am Ende bekommt man dann ungefähr 400 - 500 Gramm Pesto heraus. Eine einzelne Person könnte sich wahrscheinlich eine Woche von dem Pesto ernähren. :D
Ganz klassisch kombiniert mit Nudeln oder mit Reis, aber auch als Brotaufstrich und Dip macht sich das Pesto super.

Jetzt muss ich nur noch eine Variante finden, um das Pesto haltbar zu machen. In einigen Foren habe ich gelesen, dass man einfach Öl auf die Oberfläche geben soll. Habt ihr damit Erfahrungen?


Einen schönen Sonntag wünsche ich euch!

Alles Andere

Herbst/Winterpflege - Lippenpflege

11/14/2014

Yay! Der erste Beautypost auf diesem Blog! Übrigens hat mir jetzt ein Freund seine Kamera ausgeliehen, denn bis zu diesem Post konnte ich Fotos immer nur mit meinem Handy machen. Seit vorgestern spiele ich nun schon die ganze Zeit mit der Kamera herum und freu mich wie ein Keks. :D Deshalb habe ich gleich mal die Gelegenheit ergriffen, ein paar Pflegeprodukte zu fotografieren, die ich in letzter Zeit oft benutzt habe. Heute stelle ich euch ersteinmal meine liebsten Lippenpflegeprodukte vor. In den nächsten Tagen gibt es dann sicher noch ein paar andere Posts zum Thema Gesicht, Körper usw.   
involuntarydreams-blog Das Lippenpeeling "Popcorn" von Lush besitzt ich schon ein halbes Jahr und hatte es aber irgendwie nie benutzt (Wieso nicht???). Erst vor ein paar Wochen habe ich es wieder herausgekramt, als meine Lippen sehr trocken waren und einfach nichts dagegen helfen wollte. Das Peeling peelt sehr sanft und pflegt gleichzeitig richtig gut, was ich definitiv nicht erwartet hätte. Außerdem schmeckt es sehr lecker. :D Wichtig ist mir auch, dass die Inhaltsstoffe so natürlich wie möglich sind, was beim dem Peeling definitv zutrifft. Und vegan ist das auch noch, was will ich mehr?  

Lush Lippenpeeling/Inhaltsstoffe: Sucrose (Rohrzucker), Simmondsia Chinensis Seed Oil (Bio Jojobaöl), Maris Sal (Meersalz), Polenta, Cocos Nucifera Oil (Kokosöl), Knisterbrause, Aroma.












Auf meinem Schreibtisch steht eigentlich immer der Lavera Lippenbalsam "Chai Tea" herum, damit ich ihn tagsüber immer griffbereit habe. Mir gefällt besonders das leichte Gefühl auf den Lippen und natürlich der Geruch. Er riecht nicht so süß-klebrig, sondern eher dezent würzig nach Chai Tee- Gewürzen. Ich habe ihn jetzt drei Wochen getestet und ich finde die Pflegewirkung richtig gut.

Lavera Lippenbalsam/Inhaltstofffe: Wässrig-alkoholischer Schwarzer Chai Teeauszug (Bio-Alkohol)*, Rizinusöl*, Beerenwachs, Carnaubawachs*, Candelillawachs, Sheabutter, Olivenöl*, pflanzlicher Emulgator, Kakaobutter*, Jojobaöl*, Mandelöl*, Sojaöl*, Sonnenblumenöl*, Vanilleextrakt (ölig)*, Hyaluronsäure, Aloe Vera Saft*, Wirkstoff der Süßholzwurzel, Magnesiummineral, Squalan, Mischung aus Rapsund Tungöl, pflanzliches Glycerin, Vitamin E, Rizinusöl (gehärtet), Glycerinfettsäureester, Sonneblumenöl, Vitamin C, Mischung natürlicher ätherischer Öle

Als Lippenpflege für unterwegs kann ich definitiv den Alverde Lippenbalsam "Cranberry Kirsche" empfehlen. Die Pflegewirkung gefällt mir, außerdem riecht er fruchtig und tönt die Lippen ganz leicht (außer man hat von Natur aus sehr stark pigmentierte Lippen). Wenn man genau hinsieht, erkennt man auch kleine Glitzerpartikel, die aber auf den Lippen nicht zu sehen sind. Dafür glänzen die Lippen aber sehr schön. Beide Lippenpflegestifte sind vegan

Alverde Lippenpflege/Inhaltsstoffe: pflanzliches Öl, Rizinusöl, Olivenöl, pflanzlich: Sheabutter, Wachs eines Strauches in Mexiko,  Palmöl, hydriert, SG CU-RSPO SCCS 819 467, Jojobaöl, kbA, Wachs der Karnaubapalme, Geruch und Geschmack gebende Komponenten, Sonnenblumenkernöl, Flammengras Extrakt, Bestandteil des Aromas, Steinsamenwurzel CO2-Extrakt, Natürlicher Glimmer, Beschichtung des Eisenoxids, Antioxidans: pflanzliches Vitamin E, Cranberrysamenöl,  kbA, Lebensmittelfarbstoff Eisenoxid, Lebensmittelfarbstoff Eisenoxid.

Zurzeit bin ich auf der Suche nach einem guten Tinted Lipbalm. Bis vor kurzem habe ich noch den von Burt's Bees benutzt, der zwar Naturkosmetik ist, aber nicht vegan. Einen anderen habe ich bis jetzt noch nicht gefunden, könnt ihr mit etwas empfehlen?

Essen

Vanilleporridge mit Heidelbeeren

11/07/2014

Heute Morgen hatte ich wieder Lust auf Porridge. Heidelbeeren mag ich zur Zeit richtig gerne und erst recht in Kombination mit Vanille. Auf den Porridge habe ich dann noch gepufftes Amaranth (von Alnatura) und Kokosflocken gegeben. Als Süßungsmittel habe ich das erste Mal Ahornsirup ausprobiert, den hab ich nämlich zum Geburtstag geschenkt bekommen und wollte ihn unbedingt mal testen. Ich finde er ist wirklich sehr süß, deshalb lieber nur eine kleine Menge benutzen und dann gegebenenfalls nachsüßen.   


Die Hafermilch "Vanille" von Oatly habe ich vor ein paar Tagen im Bioladen entdeckt und ich muss zugeben, dass ich zuerst durch die außergewöhnliche Verpackung auf sie aufmerksam wurde. Die Hafermilch (eigentlich Haferdrink, aber ich sags trotzdem anders...hehe ^^) besteht aus Wasser, Hafer, Agavensirup, Meersalz und Vanille-Extrakt. Erst einmal - Yay! die Zutatenliste finde ich für ein verarbeitetes Produkt wirklich gut. Das zweite Yay! die Hafermilch schmeckt richtig gut, momentan mag ich sie von allen Pflanzendrinks am liebsten. Die anderen Sorten werde ich mir von der Marke auf jeden Fall auch noch anschauen.

Welchen Pflanzendrink mögt ihr am liebsten?

Cashews

Hirse-Cashew-Creme mit Gemüse

11/04/2014

Mir ist gerade aufgefallen, dass ich bis jetzt nur Rezepte für Süßigkeiten und Getränke vorgestellt habe. Dabei esse ich eigentlich am liebsten Gemüsevariationen. ^^
Immer wenn ich nicht weiß, was ich essen soll, kombiniere ich z.B. Kartoffeln, Reis, Hirse, Quinoa oder Couscous mit Gemüse und Nüssen oder Hülsenfrüchten. Das ist ziemlich einfach und sättigt sehr lang. Gestern habe ich eine Hirse-Cashew-Creme mit TK-Erbsen, Möhren und Brokkoli gekocht.

Zutaten für 2-3 Portionen (je nach Fresssack-Grad ;D)

Hirse-Cashew-Creme

- 2 Tassen Cashewkerne
- 2 Tassen Hirse
- Salz
- Pfeffer
- Curry
- etwas Zitronensaft
- Kräuter (z.B. Rosmarin, Oregano, Basilikum)

mit Gemüse wie z.B. Erbsen, Brokkoli, Möhren, Mais, Paprika kombinieren

1. Die Hirse und das Gemüse nach Packungsanleitung kochen (dauert ca. 10-15 Minuten)
2. Die Cashews im Mixer mit etwas Wasser zerkleinern (ich nehme immer ca. eine Tasse Wasser auf zwei Tassen Nüsse, das hängt allerdings von der Leistung eures Mixers ab) bis es eine Art Mus wird
3. Cashewmus kräftig mit Salz, Pfeffer, Curry, Kräutern und Zitronensaft würzen, ich finde besonders diese typisch italienischen Gewürzmischungen sehr lecker
4. Die fertige Hirse mit dem Cashewmus vermengen
5. Servieren und fertig :)

Den Rest kann man sich auch einen Tag später noch gut auf Arbeit/ in die Uni/ in die Schule nehmen, weil das kalt auch sehr lecker ist.

Alles Andere

Oktober Favoriten

11/01/2014

Puhhh, mein erster Favoriten-Post...wie leitet man da ein???
Ich mag Herbst und ich mag Oktober.
Außerdem haben mir sehr viele Dinge gefallen, die ich euch heute in meinen Oktober Favoriten vorstellen möchte :D Naja, an der Einleitung muss ich noch feilen...

1. Herbst: Ich liebe den Herbst. Die kühle Luft, die bunten Blätter, die gemütliche Stimmung und das man ab sofort so ziemlich alles mit Zimt bestreuen kann. Es gibt nichts Schöneres, als einen verregneten Herbst-Sonntag, an dem man Zimtschnecken bäckt und gaaaaanz viel bastelt und Serien schaut und badet und überhaupt. Herbst ist für mich außerdem die romantischste Jahreszeit. :3


2. Mein Lieblingstee: Higher Living - Chamomille & Vanilla
Eigentlich bin ich nicht so der Kamillen-Tee-Fan, aber dieser hier schmeckt so sanft und vanillig...hach, einfach perfekt. Und die Verpackung ist natürlich auch sehr ansprechend. :D


3. Flow
Diese Zeitschrift ist momentan so beliebt und das zu recht: Es ist die einzige Zeitschrift die ich wirklich ganz sorgfältig von vorne bis hinten lese. Also so richtig. Jedes kleine Wort sauge ich auf, jedes Bild betrachte ich ganz genau und jede Inspiration bringt mich sofort zum Ideen sammeln für neue DIY-Projekte. 
Die Artikel stimmen einen beim Lesen immer sehr hoffnungsvoll und positiv und es gibt lauter Anregungen um selbst kreativ zu werden. Die Themen sind bedacht gewählt und die Illustrationen liebevoll gestaltet. Ein sehr großer Favorit!

4. Lavera Lippenbalsam Chai Tea Ein Beauty-Produkt ist sogar dabei. ^^ Ja, ein Lippenbalsam der nach Chai Tee schmeckt, muss ich noch mehr sagen? Er riecht so lecker und pflegt ganz gut.


5. "Gone Girl"von Gillian Flynn
Im Vorfeld hatte ich viele positive Reviews zu dem Buch gelesen und ich wurde nicht enttäuscht. Zur Geschichte möchte ich eigentlich nicht viel sagen, nur eins: Gone Girl gehört zu solchen Büchern, die man nicht mehr aus der Hand legen kann, was unter anderen an der sehr spannenden Geschichte liegt, aber auch an der detaillreichen Charakterzeichnung der Protagonisten. Mir ging es so, dass ich nach Beendigung des Buches noch sehr lange über die Geschichte nachdenken musste, weil sie einfach so unheimlich mitreissend war. Den Film habe ich mir natürlich auch gleich im Kino angesehen, obwohl dass ja immer sehr gefährlich ist. ;) Mein Freund, der das Buch nicht gelesen hatte, fand den Film sehr gut. Ich war jetzt nicht so überzeugt, aber ich denke das ist ganz normal, weil ein Film nie so detailliert wie die Buchvorlage sein kann. (oder?)


6. Teelichthalterhäusschen von Tiger: Jeden Abend werden jetzt Kerzen angezündet, das kleine Häuschen macht sooooo ein schönes Licht und erinnert mich an die bevorstehende Weihnachtszeit. :) Ich habe mittlerweile viel zu viele Kerzenhalter...


Ich hoffe euch hat mein Post gefallen, was sind eure Favoriten?

Essen

Avocado-Schokoladenpudding

10/22/2014

In letzter Zeit habe ich wieder viel mit Süßigkeiten rumexperimentiert und bin auf mehrere Pudding-Rezepte gestoßen, bei denen Avocado verwendet wurde. Avocado und Schokolade? Hörte sich erstmal nicht so lecker an, aber ich wagte mich an die Kombination. ;)

Zu Beginn schmeckte der Pudding auch sehr stark nach Avocado, deshalb habe ich etwas rumprobiert, bis ich die perfekte Mischung gefunden hatte. Datteln und Bananen geben dem Pudding die Süße und zusammen mit der Avocado eine feste Konsistenz.
Wichtig: Die Bananen und die Avocado sollten sehr reif sein!

Alle Zutaten mit dem Pürierstab oder dem Mixer mixen. Statt der Reismilch kann man auch Kokosmilch verwenden - sehr lecker. :) Ich habe die Reismilch übrigens nach und nach zugegeben, bis der Pudding die gewünschte Konsistenz erreicht hatte.


Viel Spaß beim nachmachen :)

Essen

Bratapfel-Porridge mit Zimtexplosion

10/19/2014

Heute möchte ich mein liebstes Herbst-Frühstück vorstellen, welches gefühlt nur aus Zimt besteht...aber sobald der Herbst naht wird Zimt in Alles reingekippt, was bei drei nicht auf dem Baum ist.

Zutaten:

für den Porridge
- 250 ml Milch (Soja-, Reis-, Hafer- oder Kokosmilch)
- 5-7 EL Haferflocken (je nach gewünschter Konsistenz)
- Zimt
- Süßungsmittel (Agavendicksaft, Reissirup, Honig, Zucker)

für den Bratapfel
- 1 Apfel
- Zimt
- Vanille

Anleitung

Den Apfel in kleine Stücke schneiden und mit 2 TL Zimt und etwas Vanille vermengen. In den Ofen schieben und bei 200°C ca. 7-8 Minuten backen.

Die Milch im Topf erwärmen und die Haferflocken einrühren, bis eine dicke Masse entsteht. Je nach gewünschter Konsistenz kann man die Haferflocken variieren (flüssiger = weniger Flocken, fester = mehr Flocken). Wenn man Reismilch nimmt, braucht man fast kein Süßungsmittel mehr, da diese von Natur aus schon sehr süß schmeckt. Mit Zimt und Süßungsmittel der Wahl würzen. Wer Zimt-Süchtig ist wie ich, kann auch aus etwas Agavendicksaft (oder Honig) und Zimt eine "Soße" machen, die man am Ende über den Porrdige tröpfelt. :D

Alles in eine Schüssel geben und fertig. Man kann auch noch Apfelmus oder Vanillesoße hinzugeben, das stelle ich mir auch sehr lecker vor. :)

Alles Andere

Review: "Darm mit Charme" von Giulia Enders

10/15/2014

Ich muss ehrlich zugeben, dass ich sehr sehr sehr sehr lange kein Buch mehr gelesen habe (shame on me!). Zu meiner Verteidigung: Ich musste während meiner Bachelorarbeit so viel Literatur bearbeiten, dass mir nach Fertigstellung einfach nicht mehr so nach Lesen war.
Meine Leselust ist aber glücklicherweise wieder zurück gekehrt und da ist mir das Buch "Darm mit Charme" von Giulia Enders in die Hände gefallen.


Zu aller erst finde ich es bewundernswert, wenn Menschen eine große Leidenschaft für ein Thema besitzen und sich diesem sehr intensiv widmen UND wenn es dann noch um die Themen Gesundheit, Ernährung und Körperfunktionen geht, hat man mich ja sofort um den Finger gewickelt. Ich hatte bevor ich das Buch las, des öfteren von dem Problem gehört, dass der Darm und dessen Gesundheit in der Medizin unterschätzt wird. Dass eine gestörte Darmflora nicht nur die Lebensqualität im Allgemeinen stark beeinflusst, sondern auch Depressionen verursachen kann, war mir auch nicht neu. Trotzdem hat mich besonders die Erzählweise der Autorin angesprochen, denn sie hat ein Talent dafür, dem "einfachen Volk" ;) komplexe medizinische Kentnisse zu vermitteln. Wie ist der Darm eigentlich aufgebaut? Welche Bakterien tummeln sich so in uns herum? Wie interagieren Hirn und Darm miteinander? Ich finde das Thema sehr interessant und wurde auch nicht enttäuscht. Ich denke, man sollte jedoch ein Grundinteresse für die Thematik besitzen, sonst bleibt man während des Lesens nicht am Ball. Die lustigen Anekdoten und Vergleiche lockern das Lesen der biologischen Prozesse, die sich so im Körper abspielen, jedoch ungemein auf, so dass auch Wissenschaftsmuffel sich mit den Inhalten gut identifizieren können.

Und jetzt das ABER:

Ich habe das ganze Buch über darauf gewartet, dass endlich eine Art Lösung für die ganzen Darmprobleme aufgezeigt wird. Ein paar Tipps zur Stärkung der Darmflora wurden angesprochen, jedoch kam das Thema Ernährung VIEL VIEL zu kurz. Natürlich ist Giulia Enders keine Ernährungswissenschaftlerin, aber dadurch fehlte mir am Ende des Buches einfach die Umsetzbarkeit des nun erworbenen Wissens. Was können Menschen, die eine gestörte Darmflora haben, eigentlich machen, außer Tabletten zu sich zu nehmen? Wie kann man seinen Darm stärken, bzw. schützen? Wie trägt die westliche Ernährung zur Darmgesundheit bei? Schadet sie?

Das ABER im aber:

Trotz dieser Kritikpunkte macht das Buch auf ein wichtiges Problem aufmerksam, denn es zeigt, dass der Darm noch ein sehr unerforschtes Gebiet ist, welches hoffentlich in den nächsten Jahren noch intensiver untersucht wird. Guilia Enders setzt mit diesem Buch ein wichtiges Statement - die Darmgesundheit ist wichtiger, als bisher angenommen - und schafft es gleichzeitig die Thematik für alle Menschen greifbarer zu machen. Menschen sprechen ja tendenziell eher ungern über das Zeug, was aus ihnen rauskommt. Da das Buch jedoch mittlerweile sehr beliebt ist, scheint ein Grundinteresse ja immerhin vorhanden zu sein, denn viele Menschen wollen ja auch verstehen, was in ihnen so vor sich geht.
Ich finde es außerdem beachtlich, dass sie die Lehrbuchfakten ihres Medizinstudiums hinterfragt, das ist leider (unabhängig vom Studiengang) keine Selbstverständlichkeit und schon allein deshalb zolle ich ihr meine hohe Anerkennung. :)
Deshalb gibt es von mir auch 4 1/2 von 5 Sternen.


Essen

Green Power Smoothie

10/08/2014

Grüne Smoothies sind ja glücklicherweise ziemlich populär in den letzten Jahren geworden, so dass man eigentlich überall die verschiedensten Rezept-Ideen bekommen kann.
Heute möchte ich euch mein Lieblings-Rezept vorstellen:



Für ungefähr zwei Gläser braucht man:

Zutaten

- 1 Apfel
- 1 Banane
- 1 Orange
- 1 - 2 EL gehackter Ingwer
- 1/2 Gurke
- 1 Handvoll Spinat (ich nehme manchmal den Spinat aus der Tiefkühltruhe, wenn es keinen Frischen gibt)
- 1 TL Zitronensaft

Ich finde Smoothies sind eine gute Möglichkeit, um mehr Obst und besonders Gemüse in einen arbeitsreichen Alltag einzubauen. Den Spinat schmeckt man nur minimal heraus, was besonders praktisch für Menschen ist, die grünes Blattgemüse nur ungern essen.