Essen

Grüne Smoothies für Anfänger

12/25/2014

Gerade ist eigentlich die Zeit für Kekse, Lebkuchen, Marzipan und Schokolade, aber ich habe eigentlich hauptsächlich Lust auf grüne Smoothies. :D Sehr unweihnachtlich! Naja, seht diesen Post einfach als nachweihnachtlichen "Detox". Wenn wir uns dann alle nur noch über den Boden kugeln, ist vielleicht ein Smoothie-Tag gar keine so schlechte Idee. :D


Ein grüner Smoothie ist ein Getränk aus püriertem grünen Blattgemüse und verschiedenem Obst.
Auf der einen Seite sind grüne Smoothies gesund und superleicht herzustellen, auf der anderen Seite ist es gerade für Anfänger, die den "gesunden" Geschmack noch nicht so mögen, schwierig dieses grüne Püree überhaupt anzurühren. So zumindest meine Erfahrung. Zu Beginn ist es also sehr sinnvoll, erst einmal sehr viel Obst und weniger Gemüse zu kombinieren. Mit dem richtigen Obst schmeckt man das Blattgemüse auch gar nicht mehr so sehr heraus - also einfach mal ausprobieren. ;)

Mit einer Hand voll Spinat, Grünkohl oder Feldsalat kann man als Basis für den Smoothie eigentlich nichts falsch machen. Wählt am besten ein bis zwei grüne Zutaten und mixt diese mit zwei bis drei Obststücken. Ich merke, dass mir solche Smoothies mittlerweile viel zu süß sind, denn ich habe mich ziemlich schnell an den "grünen" Geschmack gewöhnt und will immer mehr. :D Mit der Zeit kann man also immer mehr grünes Gemüse dazu packen und dafür weniger Obst nehmen.
Avocado ist immer gut geeignet, um den Smoothie cremiger zu machen. Auf Bananen würde ich ebenfalls nicht verzichten, weil sie sehr viel Süße geben. Experimentiert ebenfalls mit gefrorenen Früchten (wie z.B. Mango, Ananas, Himbeeren, Blaubeeren usw.). Besonders im Sommer ist ein kalter Smoothie eine super Zwischenmahlzeit. Statt frischen Zitronen kann man Zitronensaft auch in der Flasche kaufen und im Kühlschrank aufbewahren. Wer möchte kann auch noch Chiasamen oder Leinsamen hinzufügen.









So, natürlich möchte ich euch jetzt noch zwei Rezepte geben, die besonders für Anfänger geeignet sind:

Grüner Mango-Apfel-Smoothie

- 1 Handvoll Spinat
- 1/2 Avocado
- 1 Apfel
- 1 Banane
- 1 frische Mango oder ein paar Stücke gefrorene Mango
- 1 EL Zitronensaft
- 2 Tassen Wasser oder Tee (Achtung: Flüssigkeit, die zum Mixen benötigt wird, ist immer abhängig vom Mixer. Wenn es nicht gut mixt, gebt einfach mehr Wasser hinzu.)
Optional: etwas Magosoße (z.B. von Alnatura)

Grüner Ananas-Gurken-Smoothie

- 1 Handvoll Feldsalat
- 1/2 Gurke
- 1 Banane
- Saft einer Orange
- 1 EL Zitronensaft
- 1/2 Ananas (oder Ananas aus dem Glas, am besten ohne Zuckerzusatz)
- 2 Tassen Wasser oder Tee

Alternativ habe ich euch auch ein Rezept für einen Rote Bete-Smoothie hier gepostet. :)

Am Ende bleibt natürlich noch die Frage offen, wieso man grüne Smoothies überhaupt trinken sollte? Wieso nicht einfach das ganze Obst und Gemüse so essen? Natürlich kann man das auch machen. Aber ich finde es an manchen Tagen wesentlich leichter (und leckerer) einen Smoothie zu trinken, als Salat zu essen. Persönlich schaffe ich es so, fast jeden Tag etwas rohes Gemüse und Obst in meinen Speiseplan zu integrieren. Außerdem macht es Spaß, verschiedene Obst- und Gemüsesorten zu kombinieren und zu sehen, was für interessante Geschmacksmischungen herauskommen. :)

Jetzt im Winter gibt es übrigens wieder ganz viel Grünkohl. Also ran an die Mixer und los gehts!
Außerdem wünsche ich noch allen viel Spaß bei der großen Weihnachtsfresserei. :)

Alles Andere

Herbst/Winterpflege - Gesichtspflege

12/21/2014

Generell versuche ich meine Hautpflege relativ minimalistisch zu halten - relativ, weil ich im Vergleich zu meinen drei männlichen Mitbewohnern, die jeweils ein Deo, ein Duschgel und ein Shampoo im Badezimmer stehen haben, wahrscheinlich wie ein Hautpflegejunkie rüber komme. ;) Ganz ehrlich, wie machen Männer das???

Bestandteile: Jojobaöl*, Mandelöl*, Pfirsichkernöl, Hagebuttenkernöl*, Fettsäuren aus Kokosöl, Apfelkern-Extrakt, Duftstoffmischung**

Ich habe eigentlich eine relativ normale Haut, die eher zur Trockenheit neigt. Deshalb suche ich nach sehr feuchtigekeitsspendenden Pflegeprodukten. Cremes haben bei mir irgendwie nie so gewirkt, wie ich es mir erhofft hatte - entweder zogen sie zu schnell ein (so dass man nichts mehr von ihnen spürte), oder zu langsam, oder sie hatten einfach schlechte Inhaltsstoffe oder trockneten meine Haut aus. Die meisten konventionellen Pflegeprodukte ließen meine Haut zwar schön aussehen, aber ich hab schnell gemerkt, dass sie nicht richtig pflegten. Irgendwann habe ich mich dann durch Naturkosmetikprodukte durchgetestet und bin bei Ölen hängengeblieben. Meine Favoriten sind insbesondere Mandel-, Kokos- und Wildrosenöl.
Von dem Alverde Wildrosenöl (ist übrigens vegan) gebe ich mit der Pipette ungefähr zwei Tropfen auf meine Handflächen und verteile das Öl zusammen mit etwas Wasser auf meinem Gesicht. Am schnellsten zieht das Öl auf der feuchten Haut ein. Eine Zeit lang habe ich das Öl zusammen mit purem Aloe vera-gel (was gerade leider alle ist) in die Haut einmassiert, was meiner Haut richtig gut getan hat.
Ja und das war es auch schon an Produkten die ich auf mein Gesicht schmiere. ^^ Zum Abschminken nehme ich immer Kokosöl und ein Waschgel (da teste ich aber noch rum).


Ich kann das Gesichtsöl, aber auch generell Öle sehr empfehlen. Was benutzt ihr so?

Essen

Kokosbällchen

11/23/2014

Zum Geburtstag meines Vaters wollte ich unbedingt Süßigkeiten selber machen. Am besten sollten sie einigermaßen gesund sein, was er aber nicht herausschmecken sollte - denn er ist nicht so der Fan von "gesundem" Essen. ;) Ich habe mich für Kokosbällchen und Espresso-Haselnusspralinen entschieden. Wie man die Kokospralinen macht, zeige ich euch heute. 


Wie immer ist das Rezept super einfach und besteht nur aus wenig Zutaten. Ich muss ehrlich zugeben, dass ich nicht exakt aufgeschrieben habe, wie viel ich von den Zutaten benutzt habe. Das passiert besonders, wenn ich relativ spontan etwas zusammenmische. Hier also meine Schätzung:

Zutaten (bei mir kommen ca. 12 Bällchen heraus, je nach dem wie groß ich sie haben will) :

- ca. 150 Gramm gemahlene Mandeln
- ca. 100 - 150 Gramm Kokosraspeln
- 200 Gramm Datteln
- 350 Gramm dunkle Schokolade
(alternativ, zuckerfrei: Kokosöl mit etwas Kakao und Süßungsmittel der Wahl im Wasserbad schmelzen und wie Kuvertüre benutzen)

Anleitung:

1. Datteln mit etwas Wasser pürieren
2. Dattelmus mit Mandeln und Kokosraspeln vermischen bis eine formbare Masse/Teig entsteht (eventuell noch mehr Mandeln und Kokosraspeln hinzugeben, wenn die Masse zu flüssig ist. Wenn die Masse zu bröselig ist, Wasser hinzugeben)
3. Teig zu kleinen Kugeln rollen, in der Zwischenzeit Kuvertüre schmelzen
4. Kugeln kurz im Kühlschrank ruhen lassen
5. Kugeln in geschmolzene Schokolade tauchen und mit Kokosraspeln verzieren








Ich finde sie schmecken wirklich sehr nach Bountys (abgesehen von der Konsistenz) und ich liebe Bountys - leider ist da viel zu viel Zeug drin, was nicht sein muss. Wem das Rezept zu süß ist, der kann wie oben bereits geschrieben, die Kuvertüre auch selber machen (mir war die aber viel zu herb, mein Freund mochte die aber gerne) oder man kann auch weniger Datteln nehmen und stattdessen Sojamilch oder Wasser hinzugeben.
Außerdem könnt ihr statt Bällchen auch Quadrate, Dreiecke, Achtecke, Katzen,...., Blumen, berühmte Bauwerke, Raumschiffe, eine Winterlandschaft oder Bountys formen. ^^

Cashews

Scharfes Paprika-Cashew-Pesto

11/16/2014

Ich mag minimalistische, schnelle Gerichte mit natürlichen Zutaten. Man kann fast nichts falsch machen und hat auch an stressigen Tagen genügend Zeit, ohne viel Aufwand etwas leckeres zu kochen. Saucen, Pestos und Aufstriche mache ich am liebsten - es macht einfach Spaß ein paar Zutaten im Mixer zusammenzuwerfen.

!!! Aber vor einem Rezept muss ich euch unbedingt warnen: Macht niemals - NIEMALS - eine Walnuss-Tomaten-Soße! Denkt nicht einmal daran - stopp - hört auf. Vorgestern habe ich mit dieser Katastrophe aller jemals erfundenen Soßen rumexperimentiert...und ich kann es nicht mehr rückgängig machen, es ist geschehen - es war eklig und nein, niewieder darf eine Menschenseele so etwas zubereiten!!!

(Achtung - Überleitung)


Dafür stelle ich euch heute ein gelungenes Pesto vor und zwar: ein scharfes 6-Zutaten-Paprika-Cashew-Pesto. An dem Namen muss ich noch feilen: "Power Pesto" oder irgendwas cooles. Ja, Pesto ist cool. So.

Wie der Name schon sagt, besteht das Pesto hauptsächlich aus Cashewkernen und Paprika. Cashewkerne sind toll, weil sie so vielfältig sind. Wenn man sie mit etwas Wasser mixt, entsteht ein sehr cremiges Mus (von allen Nüssen finde ich Cashews am einfachsten zum Mixen). Mit diesem Mus kann man z.B. Suppen und Soßen cremiger machen. Im Pesto kann man Pinienkerne mit ihnen ersetzen und Aufstriche schmecken auch gleich viel besser mit etwas Cashews.

Die Herstellung ist super einfach:

1. Eine gelbe und eine rote Paprika in grobe Stücke schneiden
2. 100 - 120 Gramm Cashewkerne, 4 EL Sonnenblumenkerne, ca 2 - 3 EL Tomatenmark und die Paprika im Mixer oder mit dem Pürierstab mit wenig Wasser zu einem Pesto vermixen
3. Mit Salz, Pfeffer und reichlich Cayennepfeffer würzen

Optional: 2 zerdrückte Knoblauchzehen dazugeben (Ich finde, das macht das Pesto noch mal extra lecker!!!)

Am Ende bekommt man dann ungefähr 400 - 500 Gramm Pesto heraus. Eine einzelne Person könnte sich wahrscheinlich eine Woche von dem Pesto ernähren. :D
Ganz klassisch kombiniert mit Nudeln oder mit Reis, aber auch als Brotaufstrich und Dip macht sich das Pesto super.

Jetzt muss ich nur noch eine Variante finden, um das Pesto haltbar zu machen. In einigen Foren habe ich gelesen, dass man einfach Öl auf die Oberfläche geben soll. Habt ihr damit Erfahrungen?


Einen schönen Sonntag wünsche ich euch!

Es geht los...

9/04/2014

Hallo Internet,

ein neuer Blog ist geboren. Mein Name ist Phine, ich bin 23 und habe gerade mein Bachelor-Studium erfolgreich abgeschlossen. Hier auf diesem Blog möchte ich mit euch alles teilen, was mir so Spaß macht - was genau das sein wird, weiß ich auch noch nicht so richtig. ;)
Was ich schon einmal versprechen kann: Es wird sich viel um Essen drehen, denn ich liiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiieeeeeeebe Essen einfach. ^^

Lasst euch überraschen!